Planungsausschuss beschäftigt sich mit Eckpunkten für ein neues Innenstadtkonzept.

So sah vor 13 Jahren die Planung fürs Königshof-Karree aus. Links unten ist das Parkdeck des ehemaligen Karstadt-/Hertiekaufhauses zu erkennen.  Zeichnung: Stadt Mettmann
So sah vor 13 Jahren die Planung fürs Königshof-Karree aus. Links unten ist das Parkdeck des ehemaligen Karstadt-/Hertiekaufhauses zu erkennen. Zeichnung: Stadt Mettmann

So sah vor 13 Jahren die Planung fürs Königshof-Karree aus. Links unten ist das Parkdeck des ehemaligen Karstadt-/Hertiekaufhauses zu erkennen. Zeichnung: Stadt Mettmann

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So sah vor 13 Jahren die Planung fürs Königshof-Karree aus. Links unten ist das Parkdeck des ehemaligen Karstadt-/Hertiekaufhauses zu erkennen. Zeichnung: Stadt Mettmann

Mettmann. „Die City ist das Herz einer jeden Stadt. Von seinem Schlagen hängen ihre Lebensfähigkeit und ihre Attraktivität ab. Das Mettmanner Herz schlägt mit Einzelhandelsgeschäften, schönen alten Häusern, liebenswerten Ecken, allein, es könnte kräftiger pulsieren. Lücken in Bebauung und Geschäftsbesatz schmälern seine Anziehungskraft, die Aufenthaltsqualität ist verbesserungsbedürftig.“

So haben vor 13 Jahren der damalige Bürgermeister Ottokar Iven und Stadtdirektor Horst Masanek die Situation Mettmanns beschrieben. Diese einleitenden Worte aus einer Broschüre, mit der die Stadt damals Perspektiven und Planungen Mettmanns beschrieb, könnten durchaus in einem aktualisierten Konzept zur Innenstadt-Enwicklung aufgenommen werden.

Die Oberstadt muss mit neuem Leben gefüllt werden

Auf der Grundlage des Handlungskonzeptes von 1998 soll ein neues Innenstadtkonzept für Mettmann erarbeitet werden. Einige Maßnahmen wie die Umgestaltung der Poststraße, der Bau des Regiobahn-Haltepunktes Mettmann-Zentrum oder die Bebauung des Seibel- und Immalin-Geländes sind längst verwirklicht.

Doch die Gestaltung der Hinterhöfe, die Neugestaltung der Königshofstraße sowie die Umgestaltung der unteren Johannes-Flintrop- und Breite Straße und des Jubiläumsplatzes müssen noch umgesetzt werden. Zudem muss die Oberstadt mit neuen Ideen belebt werden.

Angesichts des derzeitigen Stillstands in der Entwicklung schlägt die Verwaltung vor, die öffentlichen Maßnahmen zur Innenstadtgestaltung und -entwicklung wieder zu intensivieren und Anreize für die Förderung privater Investitionen zu geben. Hauptziel eines neuen handlungsorientierten Konzeptes ist es, die Innenstadtfunktion des Stadtzentrums zu erhalten und auszubauen.

Auswirkungen des Einkaufszentrums an der Königshofstraße

Innenstadt Für die Innenstadt soll ein externer Gutacher ein neues Konzept entwickeln. Dafür stellt der Rat 65 000 Euro bereit. Auf der Basis eines 1998 verabschiedeten Konzeptes soll der Stadtentwickler eine neue Planung für Mettmann erarbeiten. Die genauen Inhalte soll der Planungsausschuss in öffentlicher Sitzung am 18. Mai (17 Uhr im Rathaus) festzurren. Politik und Stadt hoffen, dass sich durch den Blick von außen neue Ideen für die Stadt entwickelt lassen.

Das Konzept zur Innenstadtgestaltung als Leitfaden für die künftige Entwicklung ist Voraussetzung, um an Fördermittel des Landes für Gestaltungsmaßnahmen zu kommen. In dem Konzept sollte laut Stadtverwaltung auch untersucht werden, welche Auswirkungen das neue Einkaufszentrum an der Königshofstraße auf die Geschäftsbereich im Stadtzentrum haben wird. Ebenso müssten der Bau der Umgehungsstraßen Osttangente und Seibelquerspange berücksichtigt werden.

Vorschläge zur Attraktivierung von Straßen und Plätzen einschließlich der Fußgängerzone sowie Leitlinien für neue Bauprojekte (Maßstab, Gestaltung und charakteristische Merkmale) sind weitere wichtige Merkmale. Unter anderem müsste über eine Neugestaltung des Jubiläumsplatzes unter Einbeziehung der Schwarzbachstraße angegangen werden. Möglicherweise wird dann auch wieder über das Pflaster auf dem Jubi gesprochen.

Kurt Werner Geschorec, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Umwelt und Bau, verspricht sich durch einen frischen Blick von außen auf die Stadt neue Impulse für Mettmann.

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