Der Freundeskreis der Musikschule freut sich, den Saal auch weiterhin nutzen zu können.

Der Freundeskreis der Musikschule freut sich, den Saal auch weiterhin nutzen zu können.
Die Musikschule Mettmann eröffnete die Kulturvilla mit einem Klavierabend. Hier spielt Marianne Reh.

Die Musikschule Mettmann eröffnete die Kulturvilla mit einem Klavierabend. Hier spielt Marianne Reh.

Dietrich Janicki

Die Musikschule Mettmann eröffnete die Kulturvilla mit einem Klavierabend. Hier spielt Marianne Reh.

Mettmann. 88 Tasten für alle Stimmungen – unter diesem Motto hat der Freundeskreis der Musikschule Mettmann zu einem Klavierabend der Schüler in die Kulturvilla in der Beckershoffstraße eingeladen. Die Räume der ehemaligen Gesellschaft Verein sind ja dank des Engagements der bekannten Sopranistin und früheren Schülerin der Musikschule Constanze Backes in ein Wohnhaus für die Familie mit kultureller Nutzung umgebaut worden und Karl-Heinz Kensche ist heilfroh, den Saal in der Kulturvilla auch weiterhin nutzen zu können. Er bietet wahrhaft heimelige Atmosphäre bei guter Akustik. Ein Glücksfall für unser Städtchen.

Knapp 20 junge Leute zwischen acht und 18 Jahren, die zum Teil vor kurzem erst mit dem Unterricht angefangen haben, bis hin zu schon versierten Piano-Spielern, boten ein Programm von Bach bis Pop und begeisterten die Zuhörer. Bewundernswert war die Konzentration, die die jungen Schüler zeigten – auch, wenn ein Stolperstein im Wege lag, den sie irgendwie bezwingen mussten. Keiner hat aufgegeben, und alle fanden den roten Faden wieder und konnten ihr Stück bestens beenden.

Die Füße der jüngsten Pianisten reichten nicht bis zu den Pedalen

Das alleine war schon eine Leistung, denn das Lampenfieber ist schon ein störrisches Etwas, dem mit ganzer Kraft Paroli geboten werden muss. Die Allerjüngsten waren noch so klein, dass ihre Füße noch nicht einmal die Pedale des Flügels erreichten, und nicht nur die Eltern und Lehrer waren stolz auf diesen Nachwuchs.

Überhaupt die Lehrer: Karl-Heinz Kensche, H. Teuber, Christina Schmitz, Vladimir Ciesielski und Arthur Keilmann bibberten natürlich mit ihren Eleven und so manch einer von ihnen konnte die eigene Nervosität oder auch ihr Wohlwollen nicht verbergen. Mit zunehmendem Alter und gesteigerter Erfahrung verblüfften Einige mit ihrem Spiel ohne Noten. Da war schon richtige Begeisterung zu erkennen, diesen 88 Tasten die nächsten Weihen abzutrotzen.

Den zur Nachahmung empfohlenen und für die jüngeren Schüler anspornenden, brillanten Abschluss dieses so erfreulichen Abends gestaltete ein ehemaliger Schüler der Klasse Keilmann mit einer Komposition, genannt „Gute Laune“. Ein grandioser Vortrag, der alle Beteiligten und das Publikum zu Ovationen hinriss.

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