Anwohner klagten über nächtliche Ruhestörungen von den Gästen.

Anwohner klagten über nächtliche Ruhestörungen von den Gästen.
Die Shisha-Bar war den Anwohnern ein Dorn im Auge. Archiv

Die Shisha-Bar war den Anwohnern ein Dorn im Auge. Archiv

Janicki

Die Shisha-Bar war den Anwohnern ein Dorn im Auge. Archiv

Mettmann. Vor wenigen Tagen stand ein großer Haufen Sperrmüll vor der Eingangstür. Am Eingang klebt jetzt ein gelber Zettel „Zu vermieten“. Die Shisha-Bar in der Fußgängerzone an der Neanderstraße ist vor wenigen Tagen geschlossen worden.

Rückblende: Ende des vergangenen Jahres hatten sich Anwohner beklagt. Im September 2016 habe angeblich der Besitzer gewechselt und seitdem werden die Bürger regelmäßig vom Lärm belästigt, der vor allem von Gästen verursacht wird, die sich teilweise in den spätern Nachtstunden vor dem Lokal versammeln. Vor allem an den Wochenenden sei der Krach kaum noch zu ertragen, beschwerten sich die Anwohner. An Schlaf sei nicht zu denken, man „stehe senkrecht im Bett“.

Immer wieder wurde von den Anwohnern die Polizei und das Mettmanner Ordnungsamt verständigt. Der erste Beigeordnete Dietrich Stang sagte, die Situation vor Ort sei „nicht zufriedenstellend“. Es seien mehrere Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet worden. Mit dem Betreiber der Bar habe die Stadt seinerzeit mehrfach gesprochen. Doch der Betreiber selbst sei nicht verantwortlich für die Ruhestörungen, aber er wolle dafür sorgen, dass sich seine Gäste vor dem Lokal ruhig verhalten. Die von Bürgern hinzugerufene Polizei hatte Probleme, herauszufinden, welche Personen tatsächlich Lärm gemacht haben und für die Ruhestörungen verantwortlich waren. Über die Beschwerden der Anwohner war auch das Dezernat für Recht und Ordnung des Kreises informiert worden.

Hintergrund: Shisha – gesprochen „Schischa“ – ist eine Wasserpfeife arabischen Ursprungs, mit der aromatisierte Tabaksorten mit Apfel- oder Vanillegeschmack geraucht werden.

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