Container werden neu geordnet. Am Eingang soll ein Mitarbeiter Fragen der Bürger beantworten.

Mettmann. Der Recyclinghof am Hammerplatz wird umgebaut. Wie Angelika Dünnwald, Leiterin des Bauhofs, in der Bauausschusssitzung mitteilte, werde die Umbauten bald beginnen und Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Zunächst erwartet künftig ein Mitarbeiter des Bauhofs den Kunden an einer Schranke, die am Eingang des Recyclinghofes installiert wird. Der Mitarbeiter beantwortet Fragen zur Abfallart, erklärt dem Kunden, wo die einzelnen Behälter stehen und was die Entsorgung kostet.

Mehr Übersichtlichkeit für den Bauhof

Ein neues Abrechnungssystem wird seit einem Jahr angewandt. Wie an jeder Kasse erhalten die Kunden bei der Bezahlung der Sondergebühren einen Kassenbon. Dort sind die Art der abgegebenen Abfälle, die hierfür fälligen Beträge sowie die Gesamtrechnungssumme ausgewiesen. Durch die Kassenbons hat der Recyclinghof eine Übersicht, was an gebührenpflichtigen Abfällen an einem Tag abgegeben wurde.

Dort, wo sich heute das Häuschen für die Mitarbeiter befindet, werden künftig zwei Container stehen, in denen Holz gesammelt wird. Die Elektronikschrott-Annahme mit weißer Ware und Metall wird an den rechten Rand des Recyclinghofes (heute Metall- und Holzannahme) verlagert.

Der gelbe Sack kann in mehrere Container eingeworfen werden. Sie werden sich dort befinden, wo heute der Mulch gelagert wird. Die Garten- und Grünabfall-Container werden auf die gegenüberliegende Seite des Recyclinghofes versetzt und ergänzt .

Neuordnung soll viele Vorteile haben

Für die Anschaffung geeigneter Entsorgungs-Container und einer Schrankenanlage sowie für die neue Markierung und Asphaltierung der Verkehrsflächen sind rund 123 000 Euro notwendig. Das Geld steht bereits im Haushalt. Der Bauhof verfügt über ein neues Müllfahrzeug. Es ist deutlich kleiner als die anderen und kann auch die Stichstraßen und die Bauernhöfe in Mettmann anfahren.

Die Neuordnung des Recyclinghofes habe viele Vorteile, sagt Bauhofleiterin Angelika Dünnwald: „Die Grünschnittcontainer stehen in einer Reihe und nicht hintereinander; es sind mehr als bisher und sie sind besser zu erreichen.“ Und: Durch die Prüfung der Abfälle vor der Einfahrt reduziert sich die Gefahr von Unfällen auf dem Recyclinghof, da die Autofahrer langsamer fahren, und wissen, wo sie parken müssen.

Bauschutt, Sperrmüll, Farbe, Kartons und Baumischabfall „wandern“ auf die gegenüberliegende Seite (heute Grünabfall). Der Container für die Altreifen befindet sich künftig zwischen der Entnahmebox für Mulchmaterial und den Grünschnittcontainern.

Sämtliche Markierungen auf dem Recyclinghof werden 2015 erneuert. Dazu gehören auch die Parkbuchten und Hinweisschilder. Auf dem Nebengelände (heute Gelbe Säcke) soll eine neue Hub-Kipp-Vorrichtung für Papierkorbabfälle errichtet werden. Mit Fundamenten wird sie rund 52000 Euro kosten.

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