Die Mettmanner und ihre Gäste sind mit dem Heimatfest rundum zufrieden.

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Einen tollen Cowboy-Tanz führten diese Mädchen aus der ME-Sport-Tanzgruppe von Uta Blome am Samstagnachmittag auf. (Fotos (2): Stefan Fries)

Einen tollen Cowboy-Tanz führten diese Mädchen aus der ME-Sport-Tanzgruppe von Uta Blome am Samstagnachmittag auf. (Fotos (2): Stefan Fries)

Einen tollen Cowboy-Tanz führten diese Mädchen aus der ME-Sport-Tanzgruppe von Uta Blome am Samstagnachmittag auf. (Fotos (2): Stefan Fries)

Mettmann. Das 33. Heimatfest hat einmal mehr tausende von Mettmannern auf den Markt in die Oberstadt gelockt. Trotz des unbeständigen, kühlen Wetters bot das Fest einen schönen Anlass, ein Gläschen mit Freunden zu trinken, alte Bekannte wiederzutreffen und zu feiern. So wurde es oft eng vor der Bühne auf dem Marktplatz.

Wie bewerten die Besucher nach all den Jahren das Heimatfest? Haben sie Änderungsvorschläge? Die WZ hörte sich im Trubel um.

Friedhelm Karwohl hatte nur einen Änderungswunsch: "Das Wetter." Mit dem Bühnenprogramm war er aber zufrieden. "Das hat gut gepasst, man muss ja eine Vielzahl von Möglichkeiten bringen."

"Es wäre schön, wenn man mehr über die Vereine erfahren könnte."

Ehepaar Kölker aus Mettmann

Währenddessen ließ sich Anna-Pia Nerowski zusammen mit ihrer Schwester den Reibekuchen schmecken. Sie hatte mit ME-Sport auf der Bühne vorgetanzt. "Insgesamt ist das Programm schon sehr unterhaltsam, aber gerade die Jugendlichen finden es manchmal ein bisschen langweilig", meinte sie.

Das Ehepaar Kastaun fand es schade, dass vor der Bühne immer Durchgangsverkehr herrschte "Wir haben schon selber überlegt, wie man das verändern könnte, weil es einfach stört, wenn man die Musik hören will."

Weil es sein letztes Heimatfest als Bürgermeister war, dauerte die Eröffnung diesmal doppelt so lange wie sonst. Zunächst bekam Bürgermeister Bodo Nowodworski von Vincenzo Cerasoli, dem Bürgermeister der italienischen Stadt San Felice Circeo, mit der Mettmann eine neue Städtepartnerschaft eingehen möchte, eine italienische Amtsschärpe. Danach schenkten ihm seine Stellvertreter Ottokar Iven und Horst-Dieter Fischer einen Hut als Dank für seine Verdienste ums Heimatfest. Nowodworski ehrte Wolfgang Pieker, der seit vielen Jahren das Bühnenprogramm des Heimatfestes zusammenstellt.

In eine prächtige Trödelmeile hatten vor allem auch viele Mettmanner gestern die Innenstadt verwandelt, nachdem sie ihre Keller und Dachböden nach schönem Trödel durchsucht hatten.

Besonders gut fiel vielen Besuchern die Mettmanner Rock- und Pop-Cover-Band "Sunny Side Up" auf. "Die haben am Freitagabend gut Stimmung gemacht. Mettmann hat an Musik echt was zu bieten", meinte Stephanie Klimaschka.

Kulturamtsleiterin und Heimatfest-Organisatorin Marion Buschmann war rundum zufrieden. "Wir haben diesmal ein richtiges Heimatfest veranstaltet und ausschließlich Mettmanner Bands präsentiert. Bei vielen ist das gut angekommen."

Am Sonntag boten die Mitglieder der indianischen Folklore Gruppe "Living History Group" aus Hilden eindrucksvolle Tänze auf dem Marktplatz. "Noch stehen eher weniger Leute vor der Bühne, aber vielleicht füllt es sich noch", sagte Armin Thoms, der in indianischer Tracht und mit großem Federschmuck auf der Bühne stand. Der Samstag gehörte den Mettmanner Vereinen, unter anderem Mettmann-Sport und dem Kinder- und Showtanzzentrum Constanze Krauss.

Christian und Bärbel Raabe waren mit ihrem kleinen Kind gekommen. "Die Indianer sind herausragend. Unser kulinarischer Geheimtipp ist der Lionsburger".

Ehepaar Kölker aus Mettmann freute sich, dass "solche Veranstaltungen überhaupt noch gepflegt werden, denn das ist ja ein schöner Treffpunkt für die Mettmanner." Ihr Änderungswunsch: "Es wäre schön, wenn man noch mehr über die Vereine erfahren würde, die hier ihre Stände haben. Vielleicht in Form einer Legende, die an den Buden angebracht werden könnte."

Angelika Bertram aus Wuppertal sagte, was die Mettmanner natürlich längst wissen: "Die Oberstadt ist wirklich gemütlich und besonders das Essen und die Atmosphäre sind wunderbar."

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