Fusion mit dem MTC ’80 in zwei Monaten unterschriftsreif.

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Hockey-Abteilungsleiter Wolfgang Weiß freut sich über viel Nachwuchs: 180 Kinder und Jugendliche spielen beim THCM Hockey.

Hockey-Abteilungsleiter Wolfgang Weiß freut sich über viel Nachwuchs: 180 Kinder und Jugendliche spielen beim THCM Hockey.

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Hockey-Abteilungsleiter Wolfgang Weiß freut sich über viel Nachwuchs: 180 Kinder und Jugendliche spielen beim THCM Hockey.

Mettmann. Noch bis 2013 - so die Einschätzung von Horst Masanek - müssen die Mitglieder des Tennis- und Hockey-Clubs (THCM) bis zum Umzug ins neue Sportzentrum in Metzkausen warten. "Und das ist noch kühn gedacht", sagte Masanek auf der Mitgliederversammlung des Clubs Donnerstagabend.

Die Fusionsverhandlungen mit dem Mettmanner Tennis-Club 1980 (MTC ’80) werden laut THCM-Chef Heinz Grote in etwa zwei Monaten so weit sein, dass unterschriftsreife Verträge vorliegen. Der Arbeitsname lautet zurzeit MTHC.

Beide Clubs sind mit der Stadt in ständigem Kontakt, um die Finanzierung des neuen Clubhauses in Metzkausen (236.000 Euro) hinzubekommen. Fest steht, dass beide Vereine keine Kredite für den Neubau aufnehmen können.

Umzugsgegnern, die lieber am Stadtwald bleiben würden, entgegnete Hockey-Jugendwart Ralf Noll, dass der Club rund eine Millionen Euro für Sanierung der Anlagen und des Clubheims aufbringen müsste, würde er am Stadtwald bleiben.

Allein ein neuer Hockeyplatz würde mit rund 500.000 Euro zu Buche schlagen. Noll: "Unsere einzige Chance, auch künftig vernünftigen Sport treiben zu können, gibt es nur mit dem neuen Sportzentrum." .

Den Hockeyplatz bezeichnete Holger Kolp als Acker, und Kritik wurde auch am Zustand der Tennisplätze laut. Auf keinem Platz, so ein Spieler aus der ersten Herrenmannschaft, könnten derzeit Meisterschaftsspiele durchgeführt werden. Der Vorstand appellierte an die Tennisspieler, die Anlagen besser zu pflegen.

Der schlechte Zustand der Ascheplätze ist laut Bodo Stöcker (Technischer Leiter beim THCM) verursacht worden, weil die Plätze viel zu früh betreten worden seien. Stöcker selbst klagte über Vandalismus auf der Clubanlage: "Da werden Hockeynetze angeflämmt und mit Straßenschuhen über Tennisplätze gelaufen."

Versammlung beschließt eine einmalige Umlage

Mit rund 500 Mitgliedern ist der Club personell wieder auf einem guten Weg. Finanziell sieht es bescheidener aus. Eine schlechte Hallenauslastung durch Nicht-Clubmitglieder, die Vergabe von Arbeiten auf dem Clubgelände sowie hohe Energiekosten haben im vergangenen Jahr dazu geführt, dass die Ausgaben die Einnahmen überstiegen haben.

Da der Verein dringend Geld braucht, hat die Vereinsführung eine einmalige Umlage von 70 Euro für Erwachsene, 60 für Kinder, 75 für Familien und 15 Euro für passive Mitglieder vorgeschlagen. Die Versammlung stimmte ohne großes Murren zu. Rund 19.000 Euro kommen dadurch zusätzlich in die Clubkasse.

Beschlossen wurde außerdem, dass künftig nur noch Clubmitglieder am Tennistraining teilnehmen dürfen. In der Vergangenheit wurden auch Kinder trainiert, die nicht dem THCM angehören.

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