Das Fest wird bei Mettmann-Sport in diesem Jahr vor allem mit ganz viel Tanz gefeiert. Die Ordensverleihungen fallen weg.

Sie organisieren den diesjährigen Karneval bei Mettmann-Sport: Achim Pohlmann, Sandra Pietschmann, Uta Blome und Gerd Norbisrath (v. l.).
Sie organisieren den diesjährigen Karneval bei Mettmann-Sport: Achim Pohlmann, Sandra Pietschmann, Uta Blome und Gerd Norbisrath (v. l.).

Sie organisieren den diesjährigen Karneval bei Mettmann-Sport: Achim Pohlmann, Sandra Pietschmann, Uta Blome und Gerd Norbisrath (v. l.).

Stefan Fries

Sie organisieren den diesjährigen Karneval bei Mettmann-Sport: Achim Pohlmann, Sandra Pietschmann, Uta Blome und Gerd Norbisrath (v. l.).

Mettmann. „Eine reine Karnevalssitzung zieht nicht. Die Leute wollen feiern“, sagt Achim Pohlmann von Mettmann-Sport. „Mettmann ist tanzwütig“, bestätigt seine Kollegin Sandra Pietschmann. Unter dem Motto „Karneval für alle“ haben die beiden deshalb eine „karnevalistische Tanzveranstaltung mit hochkarätigem Programm und kein hochkarätiges Programm mit ein bisschen Tanz“ organisiert.

Nach Erfahrung des Organisationsteams waren bei den „anspruchsvollen Programmen der Vergangenheit die Tanzpausen viel zu kurz“. Deshalb steht das Amüsement nun im Vordergrund. Ordensverleihungen oder Elferrat fallen weg. Den Auftakt macht die Veranstaltung PartyDeluxe am Samstag vor Altweiberfastnacht (11. Februar).

Von der traditionellen Sitzung zur modernen Party

„Das Fest hat sich verändert“, sagt Organisator Achim Pohlmann. Von der traditionellen Sitzung entwickelte es sich zur Party. Ab 19 Uhr ist Einlass und ehe um 21 Uhr die Ruhrgarde Mülheim erwartet wird, ist der erste Teil Lokalmatadoren wie der Aerobic-Gruppe „und einigen Überraschungen“ vorbehalten.

Gegen kurz vor 22 Uhr wird dann mit der Nippeser Bürgerwehr ein 70 bis 100 Mann starkes Garde-Chorps erwartet, das für karnevalistische Stimmung sorgt – inklusive Stippeföttche-Tanz.

Nach einem weiteren Kölner Beitrag durch die Band Krageknöpp übernimmt dann DJ Thomas „und wird bis weit nach Mitternacht dafür sorgen, dass die Leute tanzen können“, versprechen die Organisatoren.

Der „Zoch“ startet eine Stunde früher als gewohnt

Karten für die Karnevalssitzung zum Preis von 15, 20 und 25 Euro – je nachdem, ob der Käufer in der ersten Reihe sitzen oder in der letzten Reihe der Neandertalhalle stehen möchte – gibt es ab sofort im Mettmanner Blumenhaus, Freiheitstraße 7, und bei Akzente, Freiheitstraße 8.

 

In der darauffolgenden Woche, Samstag, 18. Februar, zieht dann der Karnevalszug durch die Stadt. Bereits ab 14 Uhr heißt es „Ob jeck oder heiter – bei uns geht’s immer weiter“. Dass der „Zoch“ bereits eine Stunde früher als gewöhnlich startet, ist dem Programmpunkt Kinderkarneval in der Stadthalle geschuldet. Dort nämlich kann der närrische Nachwuchs beim Mitmach-Programm und freiem Eintritt bis 18 Uhr den „Karneval der Tiere“ feiern.

Selbstverständlich wurde beim Karneval für alle auch an die Teenager gedacht. Für sie wurde „PartyPur“ konzipiert. „Das ist keine Kinder-Fete“, sagt Sandra Pietschmann und weist darauf hin, dass, wer hier mitrocken will, mindestens 16 Jahre alt sein muss.

Ein „Stück Karneval“ sollen sich die jungen Erwachsenen dort abholen können. „Der DJ legt bis morgens um 3 Uhr auf“, sagt Pietschmann. Erwartet wird eine Mischung aus aktuellen Chartplatzierungen und traditioneller Karnevalsmusik. Außerdem wird die Mettmanner Tanzgruppe „Just Dance“ auftreten, die eine umjubelte Premiere beim Adventsturnen feierte.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer