Beim viertägigen Camp steht der Spaß an erster Stelle.

Dreieinhalb Stunden trainieren die Kicker ab Dienstag täglich.
Dreieinhalb Stunden trainieren die Kicker ab Dienstag täglich.

Dreieinhalb Stunden trainieren die Kicker ab Dienstag täglich.

Anna Schwartz

Dreieinhalb Stunden trainieren die Kicker ab Dienstag täglich.

Mettmann. Die Augen konzentriert auf den Ball fixiert, dribbelt der kleine Knirps gekonnt um die rot-weißen Pylonen. Dabei scheint ihn auch das ein wenig zu große Trikot nicht zu behindern. Nach einem kurzen Blick in Richtung Tor und anschließendem Schuss zappelt der Ball im Netz.

Der treffsichere Nachwuchs-Kicker heißt Moritz Frewer. Er ist eines von mehr als 60 Kindern, die seit Montag am Ferienfußballcamp der Deutschen Fußballschule Thomas Allofs teilnehmen. "Es macht großen Spaß", sagt der 13-jährige Mettmanner und nimmt einen Schluck aus seiner Wasserflasche.

Bis Donnerstag wird der 6 bis 14 Jahre alte Fußballnachwuchs unter Anleitung der beiden Ex-Bundesliga-Profis Peter Közle und Uwe Weidemann sowie zwei weiteren Nachwuchstrainern von 9 bis 12.30 Uhr täglich ins Schwitzen gebracht. "Es sind wirklich einige gute Talente dabei", sagt Weidemann und blickt dabei auf den Kunstrasenplatz an der Hasselbeckstraße.

Da flitzen die Kinder bei einem Mini-Turnier dem runden Leder hinterher, drehen nach einem Torerfolg jubelnd ab oder ärgern sich nach einem Fehler schon wie die echten Profis.

"Wir wollen den Kindern mit verschiedenen Übungen natürlich etwas vermitteln, was sie auch für die Zukunft mitnehmen können", sagt Weidemann. Allerdings: "Der Spaß steht eindeutig im Vordergrund."

Den hatte am ersten Tag nicht nur Moritz Frewer. Neben dem kleinen Bayern-Fan, der bei Mettmann-Sport in der D1 spielt, haben auch die Geschwister Lisa und Erik Svenson den Weg aus Düsseldorf bis nach Mettmann gemacht. Einstimmiges Ergebnis: "Es hat sich gelohnt."

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