Zwei Aktionen für die Erdbebenopfer.

Kantorin Roselies Evang-Kords und die Sängerinnen haben 551 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti „ersungen“.
Kantorin Roselies Evang-Kords und die Sängerinnen haben 551 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti „ersungen“.

Kantorin Roselies Evang-Kords und die Sängerinnen haben 551 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti „ersungen“.

Stefan Fries

Kantorin Roselies Evang-Kords und die Sängerinnen haben 551 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti „ersungen“.

Mettmann. Zerstörte Häuser, tausende von Toten und ein traumatisiertes Land, das im Chaos versinkt. Die Erdbebenkatastrophe auf Haiti und das Leid der Bevölkerung hat auf der ganzen Welt und auch bei vielen Mettmannern tiefe Betroffenheit und den Wunsch zu Helfen ausgelöst.

Am Samstag hat sich der evangelische Jugendchor deshalb zur Aufgabe gesetzt, mit einem kleinen Konzert in der Kirche Freiheitsstraße möglichst viele Spenden für Haiti zusammen zu singen. "Nachdem wir die Bilder im Fernsehen gesehen haben, wollten wir uns engagieren. So ist die Aktion vor zwei Wochen spontan entstanden", erklärten Sarah Bern (13), und Katharina Krause (14), die seit acht Jahren im Chor mitsingen.

Unter der Leitung von Kantorin Roselies Evang-Kords präsentierten die Sängerinnen einige erste Hörproben aus dem Musical "Moses - ein echt cooler Held", das sie am 28. Februar um 11 Uhr in ganzer Länge im Gemeindezentrum-West aufführen werden. Am Ende freuten sich die engagierten Sängerinnen über eine stolze Spendensumme von 551 Euro.

Das ersungene Geld soll nun an die Aktion "Bohnen für Bohnen" weitergeleitet werden, das Pater Bohnen vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat, und das heute Pater Zucchi weiterführt. Kinder bekommen die Möglichkeit, die Schule zu besuchen, und sie bekommen eine warme Mahlzeit. Das Projekt wird schon seit vielen Jahren von den katholischen Gemeinden in Mettmann unterstützt. Alljährlich gibt es einen 24-Stunden-Spendenlauf "Bohnen für Bohnen".

Heinz Kehren stellt im "Kulinarischen Atelier" aus

Nicht mit seiner Stimme, sondern mit seinen Kunstwerken versuchte Heinz Kehren derweil im "Kulinarischen Atelier" an der Oberstraße Spenden für Haiti zusammen zu trommeln. "Als ich von dem Beben erfuhr, war mir schnell klar, dass die Katastrophe ein ähnliches Ausmaß wie der Tsunami 2004 haben würde. Ich dachte, da muss man was machen", sagt der Künstler aus Mönchengladbach.

Deshalb spende er zehn Euro pro verkauftem Bild an eine Hilfsorganisation. Bei der Arbeit habe ihn das Leben der Naturvölker wie der Aborigines, aber auch die Voodookultur inspiriert. Grundkonzept seiner Ausstellungsstücke sind Mandalas.

Seine Werke sind noch bis Ostern im Restaurant zu sehen und zu kaufen.

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