In der Oberstadt brennt es am Mittag – die Ursache ist unklar.

Ein Feuerwehrmann untersucht mit Atemschutz die verkohlten Räume in der Brandwohnung.
Ein Feuerwehrmann untersucht mit Atemschutz die verkohlten Räume in der Brandwohnung.

Ein Feuerwehrmann untersucht mit Atemschutz die verkohlten Räume in der Brandwohnung.

Stefan Fries

Ein Feuerwehrmann untersucht mit Atemschutz die verkohlten Räume in der Brandwohnung.

Mettmann. Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der historischen Oberstadt hat Donnerstag um kurz vor 12 Uhr für großes Aufsehen gesorgt. Passanten sahen, wie Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Hauses Nummer3 drang. Sie alarmierten die Feuerwehr und klingelten die Bewohner aus ihren Wohnungen heraus.

"Das Haus, das innen völlig verschachtelt ist, besteht komplett aus Holz. Wenn das Feuer nachts ausgebrochen wäre, hätten wir ein Riesenproblem bekommen."

Rolf Hamacher, Einsatzleiter der Feuerwehr

Als die ersten Einsatzkräfte in der Oberstadt eintrafen, drang schwarzer Qualm aus den Fenstern der Wohnung, in der ein Mann wohnt. Einsatzleiter Rolf Hamacher schickte drei Trupps unter Pressluftatmern ins Haus, während weitere Rettungskräfte von der Wache ausrückten.

Auch der große Hubwagen, der Bronto Skylifter, war vor Ort. Die Polizei sperrte die Hauptzufahrten in die Oberstadt für die Rettungsfahrzeuge weiträumig ab.

Die Wohnungstür wurde von den Feuerwehrleuten aufgebrochen. Im Küchen-/Badbereich meldeten die Einsatzkräfte einen Vollbrand. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Dann lüfteten die Feuerwehrleute die Wohnung. Auf der Oberstraße verfolgten inzwischen viele Schaulustige den Einsatz.

Die Brandexperten ermitteln am Freitag weiter

Befürchtungen, der Mieter könne in der Wohnung sein, bestätigten sich nicht. Er soll Donnerstagmorgen in die Eifel gefahren sein. Die Polizei konnte während des Einsatzes Kontakt mit ihm aufnehmen. Nach Auskunft des Einsatzleiters der Feuerwehr soll die Wohnung total vermüllt sein. Hamacher: "Da sieht’s aus wie bei Hempels unterm Sofa."

Über die Brandursache konnte die Polizei Donnerstag noch keine Angaben machen. Die Untersuchungen der Brandexperten sollen Freitag fortgesetzt werden.

Mit einer Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr noch das gesamte Gebäude sowie den Dachstuhl nach Brandnestern ab. "Das Haus, das innen völlig verschachtelt ist, besteht komplett aus Holz. Wenn das Feuer nachts ausgebrochen wäre, hätten wir ein Riesenproblem bekommen", meinte Einsatzleiter Hamacher.

Nach Ende des Einsatzes konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Feuerwehr war mit 20 Mann und fünf Fahrzeugen ausgerückt. Um 15 Uhr kehrten die Einsatzkräfte wieder auf die Wache zurück.

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