An der Donaustraße wird ausgebaut, der Standort Friedhofstraße aufgegeben.

Die evangelische Kirchengemeinde plant im Zuge ihrer Umstrukturierung den Kindergarten an der Donaustraße auf fünf Gruppen zu vergrößern. Dazu soll ein Anbau entstehen der das Gemeindezentrum (links im Bild) und die Kindertagesstätte (rechts) verbindet. Den Fußweg wird es dann nicht mehr geben.
Die evangelische Kirchengemeinde plant im Zuge ihrer Umstrukturierung den Kindergarten an der Donaustraße auf fünf Gruppen zu vergrößern. Dazu soll ein Anbau entstehen der das Gemeindezentrum (links im Bild) und die Kindertagesstätte (rechts) verbindet. Den Fußweg wird es dann nicht mehr geben.

Die evangelische Kirchengemeinde plant im Zuge ihrer Umstrukturierung den Kindergarten an der Donaustraße auf fünf Gruppen zu vergrößern. Dazu soll ein Anbau entstehen der das Gemeindezentrum (links im Bild) und die Kindertagesstätte (rechts) verbindet. Den Fußweg wird es dann nicht mehr geben.

Stefan Fries

Die evangelische Kirchengemeinde plant im Zuge ihrer Umstrukturierung den Kindergarten an der Donaustraße auf fünf Gruppen zu vergrößern. Dazu soll ein Anbau entstehen der das Gemeindezentrum (links im Bild) und die Kindertagesstätte (rechts) verbindet. Den Fußweg wird es dann nicht mehr geben.

Mettmann. "Der Startschuss ist gefallen, die Kirchengemeinde verändert ihr Gesicht - und investiert in die Zukunft", sagt Pfarrer Jürgen Artmann. In den kommenden Jahren will die Gemeinde zahlreiche Bauprojekte umsetzen, "die alle miteinander sicher stellen werden, dass die Evangelische Kirchengemeinde in Mettmann auf die vor ihr liegenden Veränderungen reagieren kann", so Artmann.

"Wir müssen sparen und uns verkleinern."

Ernst Schmidt, Pfarrer

Schon seit einigen Jahren sucht das Presbyterium, die Geschäftsführung der Kirchengemeinde, nach Möglichkeiten, die sinkenden Kirchensteuereinnahmen aufzufangen. Die Kirche steckt schon seit einigen Jahren in der Finanzkrise. Artmann: "Bis 2030wird mit einer Halbierung der Kirchensteuern gerechnet, hat die Landeskirche ermittelt." "Und deshalb wollen wir künftig nicht in Gebäude, sondern in Menschen investieren", sagt Artmanns Kollege Pfarrer Ernst Schmidt.

Im Presbyterium wurde darum die Entscheidung getroffen, den Standort Friedhofstraße mit dem Gemeindezentrum und dem Kindergarten Regenbogenhaus aufzugeben. Das gesamte, rund 7400 Quadratmeter große Grundstück soll verkauft werden und von dem Erlös ein neues Gemeindezentrum direkt neben der Kirche Freiheitstraße entstehen.

Das innerstädtische Grundstück wird bereits zum Verkauf angeboten. Pfarrer Schmidt: "Wir haben verschiedene Angebote eingeholt." Über den Kaufpreis schweigen sich Schmidt und Artmann aus. Der Verkaufserlös muss aber mindestens so hoch sein, dass die Gemeinde davon das neue Gemeindezentrum finanzieren kann. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 2,1 Millionen Euro.

Die Gruppen des integrativen Kindergartens an der Friedhofstraße werden auf die drei anderen Kindertagesstätten der Gemeinde aufgeteilt. In den kommenden Wochen sollen die Bauanträge für die Um- und Neubauten in den Kindertagesstätten bei der Stadt eingereicht werden.

Die Kindertagestätte an der Donaustraße soll erweitert werden

Nach den Um- und Neubauten der evangelischen Kindertagesstätten werden in den Einrichtungen Donaustraße, Am Laubacher Feld und Am Hoshof insgesamt 15 Gruppen eingerichtet. In den Kitas gibt es Platz für 60 Kinder unter drei Jahren.

Die Investitionen in die Kindergärten schlagen mit rund 2,2 Millionen Euro zu Buche. 900.000 Euro zahlt die Kirchengemeinde, 1,1 Millionen Euro fließen als Zuschuss zu den U-3-Plätzen vom Land. Und die Stadt bezuschusst die Baumaßnahmen mit rund 200.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung.

Zunächst wird das Gemeindezentrum-West für rund 500.000 Euro umgestaltet und von Grund auf saniert. An der Donaustraße soll künftig die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde konzentriert werden. Vorher werden allerdings die Kinder der gegenüberliegenden evangelischen Kindertagesstätte in die umgebauten Gemeinderäume für ein Jahr einquartiert.

Denn der Kita-Standort Donaustraße wird von drei auf fünf Gruppen vergrößert. Dafür wird der Kindergarten einen Anbau erhalten, der als eine Art Riegel zwischen die Kita und das Gemeindezentrum gesetzt wird. Den Fußweg von der Rhein- zur Donaustraße wird es somit künftig nicht mehr geben. Der Innenhof zwischen Gemeindezentrum und Kindergarten soll dann auch nicht mehr frei zugänglich sein.

Wenn die Arbeiten an der Donaustraße abgeschlossen sind, werden die Kinder der evangelischen Tageseinrichtung Am Hoshof umziehen. Der alte Containerbau in Metzkausen soll abgerissen werden. Artmann: "Wir werden den Kindergarten neu aufbauen."

Er wird von drei auf vier Gruppen erweitert. Wie für die Gruppen aus dem Hoshof die Übergangszeit während der Bauphase geregelt wird, steht noch nicht genau fest. Es gebe zwei gute Alternativen, die Kinder unterzubringen

Danach wird der Kindergarten Regenbogenhaus an der Friedhofstraße aufgelöst und die Gruppen auf die anderen Einrichtungen verteilt. Pfarrer Schmidt: "Der Abrissbagger kommt erst, wenn alle Kindergarten-Umzüge abgeschlossen sind."

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