Berufswahl: Schüler des KHG lernen ihre Möglichkeiten kennen.

Lehrer Bertold Becker stellt den Oberstufenschülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums die vielen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor.
Lehrer Bertold Becker stellt den Oberstufenschülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums die vielen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Lehrer Bertold Becker stellt den Oberstufenschülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums die vielen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Stefan Fries

Lehrer Bertold Becker stellt den Oberstufenschülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums die vielen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Mettmann. Mehr als 1000 Studiengänge gibt es allein in Nordrhein-Westfalen. Viele davon an Universitäten und Fachhochschulen, einige an privaten Hochschulen. Dazu kommen noch duale Ausbildungen, die Theorie und Praxis miteinander verbinden.

Dass man da schon mal den Überblick verliert und nicht mehr weiß, was man denn nun eigentlich wo studieren kann, ist ziemlich normal. Deshalb hatten die Oberstufenschüler des Konrad-Heresbach-Gymnasiums am Dienstag beim Berufs- und Hochschulinformationstag die Gelegenheit, sich in Workshops mit Vertretern von Unternehmen und Hochschulen auszutauschen. "Es gibt schon eine große Verunsicherung bei den Schülern, weil viele Möglichkeiten gar nicht bekannt sind", sagt Bertold Becker, Lehrer am KHG und Mitorganisator des Informationstages.

Naturwissenschaftler haben gute Chancen auf dem Stellenmarkt

Vor allem bei den naturwissenschaftlichen Studiengängen gebe es einen Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften und daher gute Chancen für Studium und Beruf. Immer mehr Unternehmen finanzieren auch duale Studiengänge, um ihren Führungskräftenachwuchs zu fördern. "Viele Schüler denken bei der Deutschen Bahn nur daran, dass sie immer zu spät ist und den Schaffner im Zug nicht machen wollen. Dabei gibt es dort wie auch in vielen anderen Unternehmen gute Ausbildungsprogramme", so Bertold Becker.

Die Schüler selbst lassen sich offenbar immer mehr Zeit bei der Entscheidung, was sie nach dem Abitur studieren wollen. "Irgendwas Kreatives in Richtung Gestaltung", weiß Franziska Nasse (18) zumindest so ungefähr, wie es im Herbst weitergehen soll. Allzu weit wegziehen möchte sie allerdings nicht. Noch mehr als ein Jahr Zeit hat Svenja Paschke, die sich unter anderem über die Ausbildungswege bei Siemens informiert hat.

Dabei hatte sie sich eigentlich schon für ein Sprachenstudium entschieden. "Aber man weiß ja nie, vielleicht mach’ ich auch was ganz anderes", lässt sie sich die Entscheidung noch offen. "Wir haben mit 22 Vertretern von Hochschulen, Fachhochschulen und aus der Industrie diesmal ein sehr großes Angebot", freute sich Ulrike Möllney über die gute Resonanz. Die KHG-Lehrerin war vor vier Jahren Ideengeberin für den Hochschulinformationstag.

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