Das Motto „Tour de Chance“ verband Radsport und Karneval.

Das Motto „Tour de Chance“ verband Radsport und Karneval.
Beim Mädchentag im Mehrgenerationenhaus wurden unter anderem T-Shirts selbst gestaltet .

Beim Mädchentag im Mehrgenerationenhaus wurden unter anderem T-Shirts selbst gestaltet .

D. Janicki

Beim Mädchentag im Mehrgenerationenhaus wurden unter anderem T-Shirts selbst gestaltet .

Mettmann. Langsam steigt das Tour-de-France-Fieber, auch bei den Jüngeren. Der erste Mädchen-Tag im Mehrgenerationenhaus stand unter dem Motto: „Jecke Mädchen für die Tour de Chance“. Spaß und Bestärkung für junge Mädchen, Karneval und Radsport, alles wurde zusammengeführt. „Im letzten Jahr hatten wir zusätzlich zu den zwei Mädchentagen noch einen Kinderkarneval. In diesem Jahr haben wir alles zusammengelegt“, erklärte Schulsozialarbeiterin Beate Zimmer vom Team des MGH.

Und so lief den ganzen Nachmittag durchweg Party- und Karnevalsmusik und begleitete die Mädchen zwischen sechs und zwölf Jahren bei ihren Bastel- und Tanzaktivitäten. An Tischen konnten leere Plastikflaschen mit Glitzeraufklebern verziert werden, um gleichsam als Fahrrad-Trinkflaschen zu gelten. Die Sportler-Drinks wurden mit den Betreuerinnen an der Bar gemixt. Besonders beliebt war der „Tour de Chance Cocktail“, eine Mädchentag-Version des „KiBa“ (Kirsche und Banane). Der „Fitness-Drink“ überzeugte mit Buttermilch, Ananassaft und Himbeeren.

Mehr als 100 Teilnehmerinnen schauten am Nachmittag vorbei

Als Fahrradtrikots konnten weiße Girlie-Shirts nach eigenen Vorstellungen mit Textilstiften bemalt werden. „Wir mussten schon zweimal nachkaufen. Ich glaube, es gibt in ganz Mettmann keine weißen T-Shirts mehr“, freute sich Beate Zimmer über den guten Zulauf. Mehr als 100 Mädchen seien im Laufe des Nachmittags gekommen und gegangen, man habe mit viel weniger Teilnehmerinnen gerechnet. Auch das Obst und das Popcorn, das gratis zu bekommen war, wenn man eine bemalte Tüte vorzeigte, wurden knapp.

Wem nun durch die Musik der Fuß juckte, der konnte sich im Obergeschoss dem „Tanz-Workshop“ anschließen. Dabei handelte es sich im Kern um Bewegungsspiele, wie sie Kita-Erzieherinnen in ihrer Ausbildung lernen. Das war die Aufgabe von Azubi Anja Obenland, die ein Praktikum beim Jugendamt macht. „Chantal kommt seit drei Jahren regelmäßig zum Mädchentag und hat immer viel Spaß. Diesmal hat sie die Jüngeren geschminkt und sich ein T-Shirt mit „Meine beste Freundin Franzi“ beschriftet.

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