Dem Kö-Karre fehlt neben C&A noch ein weiterer großer „Ankermieter“. Es gibt keinen konkreten Zeitplan für den Bau.

plan
Hier soll es einmal stehen: das Kö-Karree. Das Einkaufszentrum soll laut Mettmanner Bauverein zum „entscheidenden Scharnier“ zwischen dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus und der Fußgängerzone werden.

Hier soll es einmal stehen: das Kö-Karree. Das Einkaufszentrum soll laut Mettmanner Bauverein zum „entscheidenden Scharnier“ zwischen dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus und der Fußgängerzone werden.

Stefan Fries

Hier soll es einmal stehen: das Kö-Karree. Das Einkaufszentrum soll laut Mettmanner Bauverein zum „entscheidenden Scharnier“ zwischen dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus und der Fußgängerzone werden.

Mettmann. „Den Namen kriegen wir wohl nicht mehr aus der Welt: Kö-Karree. Auch wenn es kein Karrée ist“, schmunzelt Volker Bauer, Geschäftsführer des Mettmanner Bauvereins (MBV). Dabei ist ihm angesichts dieses „Projekts an der Königshofstraße“, wie es offiziell heißt, nicht nur zum Lachen zu Mute. Denn: „Es gibt Handlungsbedarf im Interesse der Innenstadt. Das übt den Druck auch auf uns aus.“

„Wir nehmen rund 15 Millionen Euro in die Hand. Das ist die höchste Investition in der Bauvereins-Geschichte.“

Volker Bauer, MBV-Geschäftsführer

Einen konkreten Zeitplan, wann der Bauverein mit den Arbeiten beginnt, gibt es indes noch nicht. „Wir sind nach wie vor in der Warteschleife: Wie erlangen erst den Durchbruch, wenn alle Ankermieter der Kö-Galerie feststehen“, sagt Volker Bauer im WZ-Gespräch.

Das Projekt soll zum entscheidende Scharnier zwischen dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus und der Fußgängerzone werden – so bewertet Bauer sein Vorhaben selbstbewusst. „Die Maßnahmen hängen zusammen und machen nur im Block Sinn, wenn die Innenstadt profitieren soll“, sagt er.

1800 Quadratmeter Verkaufsfläche will der MBV zwischen Breite- und Schulstraße vermarkten. „Die Läden können zwischen 50 bis 60 und maximal 800 Quadratmeter groß sein“, merkt Bauer an, „sodass wir da flexible Lösungen anbieten können“. Man habe eine ganze Reihe an Interessenten, „die aber erst dann unterschreiben, wenn klar ist, wer neben C&A der zweite Ankermieter in der Kö-Galerie wird“.

MBV muss vor Baubeginn die Hälfte der Verkaufsfläche vermarkten

Noch in diesem Jahr will der MBV mit dem Bau anfangen. „Das ist unser Plan.“ Doch dafür, betont der Geschäftsführer des Bauvereins, „müssen wir mindestens die Hälfte der Verkaufsflächen vermarktet haben“. Schließlich müsse man angesichts der Investitionssumme auf „Nummer sicher“ gehen. „Wir nehmen rund 15 Millionen Euro in die Hand. Das ist die höchste Investition in der Bauvereins-Geschichte“, merkt er die Bedeutung an.

Neben den Geschäftsflächen sind auch Wohnungen vorgesehen. Die Planung sieht 52 Wohneinheiten mit rund 4.500 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche vor.

Abgeschlossen ist laut Bauer mittlerweile die architektonische Planung. An der Optik gab es in der Vergangenheit – unter anderem von der Heimatvereinigung „Aule Mettmanner“ – öffentlich Kritik. „Wir haben die Ansicht überplant und erheblich verändert. Sie muss aber noch von der Gesellschafterversammlung abgesegnet werden“, sagt Volker Bauer.

Außerdem hofft Bauer, bald Vollzug in Sachen Grundstücksverhandlungen melden zu können. Volker Bauer: „Die Gespräche mit der Stadt als Eigentümer der Flächen laufen gut. Ich sehe da auch keine Probleme. Schließlich ist es politischer Wille, dass wir dort bauen.“

Leserkommentare (4)


() Registrierte Nutzer