Der Bauantrag für die Kö-Galerie soll in wenigen Wochen genehmigt werden.

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Bei den Rolltreppen müssen sich die Mettmanner nicht umgewöhnen: Die bleiben auch künftig dort, wo sie bei Karstadt und Hertie waren.

Bei den Rolltreppen müssen sich die Mettmanner nicht umgewöhnen: Die bleiben auch künftig dort, wo sie bei Karstadt und Hertie waren.

Die Fassade der Königshof-Galerie soll in Zukunft so aussehen – zumindest laut der Grafik des Architekten.

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Bei den Rolltreppen müssen sich die Mettmanner nicht umgewöhnen: Die bleiben auch künftig dort, wo sie bei Karstadt und Hertie waren.

Mettmann. Auf der Generalversammlung der Werbegemeinschaft "Mettmann Impulse" hat Stephan Schnitzler, Mitglied der Geschäftführung des Immobilienunternehmens Phoenix development, Optimismus verbreitet. Er sei sicher, dass der Bauantrag für die Königshof-Galerie in zwei bis drei Monaten genehmigt werde und dann mit dem Bau des neuen Mettmanner Einkaufszentrums (ehemals Karstadt/Hertie) begonnen werden könnte.

Viele Mieter konnte Schnitzler für die rund 15000 Quadratmeter Verkaufsfläche der Kö-Galerie noch nicht nennen, weil sie die Mietverträge noch nicht unterzeichnet haben. Schnitzler: "Mit den großen Ankermietern sind wir in der Feinabstimmung."

Supermarkt, Drogerie, Elektro und Mode - das Angebot ist vielfältig

Rewe-Runkel, die Drogerie-Kette dm sowie Depot (Wohnaccessoires) haben dagegen schon unterzeichnet. Mit einer großen, überregionalen Kette aus dem Bereich Unterhaltungselektronik sei man kurz vor Vertragsabschluss, sagte Schnitzler. Ebenso wie mit großen Mietern im Obergeschoss, auf der Ebene Königshofstraße. Dort sollen Sport, Mode, Bücher und Schuhe neben vielen kleineren Geschäften (unter anderem Parfümerie, Friseur, Dessous und Haushaltswaren) und Gastronomie Kunden anlocken. Auf einen Teil des Dachs des alten Hertiegebäudes soll für ein Geschäft (Junge Mode, 1623 Quadratmeter) und ein Gastronomiebetrieb (260 Quadratmeter) zusätzlich ein gläserner Aufbau entstehen.

"Für das Wohl von Mettmann sind diese Projekte lebensnotwendig."

Peter Ratajczak, ME-Impulse

Im Obergeschoss sind die Geschäfte und Läden über Passagen erreichbar, in denen große Pflanzen aufgestellt und Plätze zum Verweilen eingerichtet werden. Alle Eingänge an der Talstraße bleiben erhalten. Der Eingang an der Königshofstraße wird um rund 20 Meter verlegt. Von der Brücke über die Talstraße gelangen Fußgänger direkt in die Passage. Friedel Liesenkloß, der Vorsitzende der Aulen Mettmanner, meldete bei Phoenix development Gesprächsbedarf an, weil der Durchgang an der Brücke Talstraße um 22 Uhr und am Wochenende gesperrt werden soll. Damit gebe es keinen direkten, treppenfreien Fußweg von der Oberen Talstraße zur Königshofstraße. Liesenkloß: "Damit haben wir Schwierigkeiten." Die Zugänge ins neue Einkaufszentrum und der gesamte Innenbereich werden barrierefrei sein, erklärte Schnitzler auf Nachfrage von Hildegard Arnold, der Vorsitzenden des Seniorenrates.

Von alle drei Parkebenen des Parkhauses, das auf dem heutigen Parkplatz entsteht, gibt es direkte Zugänge in die Galerie. Die knapp 500 Parkplätze sollen 24 Stunden nutzbar sein. Das Bonner Unternehmen wird den Parkplatz selbst bewirtschaften. Abends soll es einen speziellen Tarif etwa für Besucher der Neandertalhalle geben.

Ein-Euro-Läden werden nicht in die Galerie einziehen

Wenn Phoenix development und der Mettmanner Bauverein ihre Bauvorhaben beginnen, sollte auch die Königshofstraße neu, offener gestaltet und verkehrsberuhigt werden, sagte Bürgermeister Bernd Günther. Zudem soll dann auch damit begonnen werden, den Treppenaufgang zum Lavalplatz neu, freundlicher und offener zu gestaltet, um einen attraktiven Zugang zur Fußgängerzone zu schaffen.

Schnitzler sagte vor den Mettmanner Einzelhändlern, dass es in der Galerie nur hochwertige Geschäfte geben wird. "Es wird keine Ein-Euro-Läden geben." Sorgen der Geschäftsleute, die Galerie halte die Besucher von der Innenstadt fern, stimmte Schnitzler nicht zu. "Wir bringen Frequenz in die Stadt. Davon werden Sie auch profitieren."

52 Wohneinheiten mit rund 4500 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sowie 1800 Quadratmeter Geschäftsflächen im Erdgeschoss mit Ladengrößen zwischen 50 und maximal 800 Quadratmetern will der Mettmanner Bauverein zwischen der Breite- und der Schulstraße bauen. "Wir wollen versuchen, beide Bauvorhaben möglichst gleichzeitig durchzuführen, um die damit verbundenen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten", sagte MBV-Vorstandssprecher Volker Bauer. Er nannte für das MBV-Vorhaben eine Bauzeit von mindestens 15 Monaten.

"Unsere Projekte sollen Erfolgsmodelle für Mettmann werden."

Volker Bauer, Mettmanner Bauverein (MBV)

Der Bauverein und Phoenix development haben das gleiche Unternehmen mit der Vermarktung ihrer Geschäftsflächen beauftragt. Neben ansässigen Geschäften gebe es Nachfragen verschiedenen Unternehmen, unter anderem einem namhaften Outdoor-Ausstatter, berichtete Bauer.

Auch der unmittelbare Nachbar beider Bauherren (Arcardenhaus mit dem Plus-Markt) will in sein Gebäude investieren und neue Mieter für die leer stehenden Geschäfte finden, sagte Bauer.

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