Anlage Am Goldberg besteht seit 30 Jahren. Das wurde gefeiert.

Anlage Am Goldberg besteht seit 30 Jahren. Das wurde gefeiert.
Heike Moszyk vom Kleingartenverein Goldberg.

Heike Moszyk vom Kleingartenverein Goldberg.

D. Janicki

Heike Moszyk vom Kleingartenverein Goldberg.

Mettmann. Pünktlich zur Saisoneröffnung in der Kleingartenanlage „Am Goldberg“ strahlte die Sonne vom Himmel und hieß die Mitglieder willkommen. Eine besondere Saisoneröffnung feierten die Kleingärtner am Wochenende, denn bereits seit 30 Jahren gibt es nun die Anlage, die sie mit viel Mühe pflegen. Zur Feier steigt am 11. Juni ein großes Sommerfest. Eine Tombola für Kinder und Erwachsene sei geplant, erzählt Heike Moszyk, Vorsitzende des Kleingartenvereins. Außerdem soll es eine Hüpfburg für die Kinder geben und natürlich wird mit Kuchen, Salaten und Grillgut für das leibliche Wohl gesorgt. „Mit etwas Glück kriegen wir sogar noch Musik“, sagt sie. Das Sommerfest finde zwar jedes Jahr statt, diesmal soll es aber besonders toll werden. Sonst gebe es nämlich beispielsweise keine Tombola. „Wir wollen möglichst keine Nieten haben“, sagt Moszyk, daher wird sich wohl jedes Kind über eine Tüte Gummibärchen oder eine Tafel Schokolade freuen dürfen.

Die Anlage besteht aus 34 Gärten mit etwa 300 bis 400 Quadratmetern Fläche. In diesem Jahr wurde der Pachtzins von der Stadt Mettmann von 22 Cent auf 30 Cent pro Quadratmeter erhöht. Die Verärgerung bei den Mitgliedern darüber ist groß, wie Moszyk erklärt, glücklicherweise hat bisher deshalb aber noch niemand seinen Garten aufgegeben. Dennoch sei es schwierig neue Leute zu finden, „wir nehmen vor allem gerne junge Familien“, so Moszyk. Sie selbst ist schon von Anfang an dabei. „Damals hatten wir ein zweijähriges Kind“, besonders dafür sei es schön gewesen, einen Garten zu haben. Es gab noch viele andere Kinder dort, deshalb konnte man sie beruhigt gemeinsam in der Anlage spielen lassen. Heute mag Heike Moszyk vor allem die Gemeinschaft, „der Zusammenhalt ist super“, sagt sie. Vier Tage in der Woche verbringt sie, wenn möglich, in ihrem kleinen Garten, die Rentner seien noch öfter da und sehen sogar im Winter nach dem Rechten.

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