ME-Sport verabschiedet sich vom Sitzungskarneval und lädt stattdessen zur Party ein.

Session
Die Mettmanner Narren wollen nicht den ganzen Abend nur am Tisch sitzen, sondern auch tanzen. Deshalb hat Mettmann–Sport auch einen DJ engagiert, der für Stimmung auf dem Tanzparkett sorgen soll. Archiv

Die Mettmanner Narren wollen nicht den ganzen Abend nur am Tisch sitzen, sondern auch tanzen. Deshalb hat Mettmann–Sport auch einen DJ engagiert, der für Stimmung auf dem Tanzparkett sorgen soll. Archiv

Simone Bahrmann

Die Mettmanner Narren wollen nicht den ganzen Abend nur am Tisch sitzen, sondern auch tanzen. Deshalb hat Mettmann–Sport auch einen DJ engagiert, der für Stimmung auf dem Tanzparkett sorgen soll. Archiv

Mettmann. Jeder Jeck ist anders. Das weiß auch Achim Pohlmann, Mettmanns karnevalistischer Entwicklungshelfer aus Ratingen. „In Mettmann tickt der Karneval anders. Hier wollen die Leute Party machen, sie sind spaßiger“, sagt Pohlmann. Deshalb wird Mettmann-Sport künftig keine Karnevalsgala mit vollgepacktem närrischen Programm mehr veranstalten. Stattdessen wird es am 26. Februar eine Tanzparty mit einigen karnevalistischen Programmpunkten geben.

„Alles wird flotter. Wir gehen den Karneval mit mehr Schwung an.“

Sandra Pietschmann, Leiterin der ME-Sport-Geschäftsstelle

„Wir nehmen Abschied vom Sitzungskarneval. Aus der Gala wird eine anspruchsvolle Party de Luxe für Menschen über 35 Jahre“, sagt Sandra Pietschmann, Leiterin der Geschäftsstelle von ME-Sport, der vor Jahren die Durchführung der Karnevalsgala von der Werbegemeinschaft „Mettmann Impulse“ übernommen hatte. Zuletzt hätten immer mehr Besucher erklärt, dass sie nicht den ganzen Abend am Tisch sitzen, sondern lieber tanzen wollten.

DJ sorgt für tanzbare Karnevals- und Partyhits

Für die Musik hat ME-Sport deshalb DJ Thomas Sawitzki anstelle einer Live-Band verpflichtet. Er soll mit Karnevalshits, Stimmungsschlagern und Charts dafür sorgen, dass die Stadthalle bebt. Eine professionelle Beleuchtung soll Partyatmosphäre schaffen. Außerdem hat der Verein beschlossen, dass der Elferrat von der Bühne geholt und die Verleihung von Karnevalsorden abgeschafft wird. Sandra Pietschmann: „Die Sponsoren der Party werden von uns auch weiterhin bedacht, nur nicht mehr mit Orden.“ Und auch das Ratinger Prinzenpaar wird nicht mehr dabei sein.

Programm: Funkengarde, Bauchredner und Showfanfaren

Zwischen den Tanzpausen wird der Karneval aber doch klassisch, mit der Funkengarde Erkelenz, die mit mehr als 100 Männer und Frauen kommen, mit einer der besten Tanzgarden in NRW, den „Westerwald Sternen“, Bauchredner Peter Kerscher und dem Werstener Showfanfaren. Um kurz vor Mitternacht gibt es dann mit der Band „Alt Schuss“ einen absoluten Höhepunkt – die Halle wird Kopf stehen.

„Das Programm ist eine gute Mischung aus Spektakel und Musik“, meint Achim Pohlmann, der wieder durchs Programm führen wird.

Am 5. März veranstaltet ME-Sport die ultimative Karnevalsparty für junge Leute. Neben Auftritten der neuen Tanzgruppe „Expressions“ von ME-Sport und der neu gegründeten Cheerleadergruppe des Vereins gibt es jede Menge Musik. Mit der Band „Willenlos“ werden die Besucher der Party eine Weltpremiere erleben: Fünf Musiker aus verschiedenen Bands haben sich um Bernd Schönfeld (Gesang) geschart und eine Marius-Müller-Westernhagen-Coverband gegründet. Der Eintritt zu diesem närrischen Treiben kostet 15 Euro, zwei Euro weniger als im vergangenen Jahr. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur mit einer Erlaubnis der Eltern an der Party in der Neandertalhalle teilnehmen.

Nach dem Karnevalsumzug am 5. März lädt ME-Sport zum Kinderkarneval mit einem bunten Mit-Mach-Programm in die Neandertalhalle ein Der Eintritt ist frei.

Künftig, wünscht sich der Vorstand von ME-Sport, sollen mehr heimische Künstler ins Programm eingebunden werden. Diesmal ist nur die ME-Sport-Truppe „Dance Aerobic“ von Uta Blome und Ulla Stein dabei.

Karten (15 bis 25 Euro) für die Karnevalsgala gibt es ab sofort im Blumenhaus Speck, Freiheitstraße 7, und bei Akzente, Freiheitstraße 8. „Diesmal bieten wir mehr Karten für 15 Euro als in den vergangenen Jahren an“, sagt Sandra Pietschmann.

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