Der Zug zieht am 5. März durch die Stadt und soll in einer „genialen Party“ enden.

Wenn der Karnevalszug am 5. März durch Mettmann zieht, wird die Stadt aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt . Gleichzeitig wird die Oberstadt nicht mehr Teil des Zugweges sein.
Wenn der Karnevalszug am 5. März durch Mettmann zieht, wird die Stadt aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt . Gleichzeitig wird die Oberstadt nicht mehr Teil des Zugweges sein.

Wenn der Karnevalszug am 5. März durch Mettmann zieht, wird die Stadt aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt . Gleichzeitig wird die Oberstadt nicht mehr Teil des Zugweges sein.

Simone Bahrmann

Wenn der Karnevalszug am 5. März durch Mettmann zieht, wird die Stadt aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt . Gleichzeitig wird die Oberstadt nicht mehr Teil des Zugweges sein.

Mettmann. „Et hät noch emmer jot jejange!“ Unter diesem Motto feiern die Jecken in diesem Jahr beim Mettmanner Karnevalszug. Nachdem der traditionelle Umzug fast ins Wasser gefallen wäre, weil die langjährigen Organisatoren, die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß, sich nicht mehr in der Lage sah, den Zug auf die Beine zu stellen, hat sich eine neue Zugleitung gefunden.

In diesem Jahren organisieren die „Biggelbrüder“, ein ehemaliger Kegelverein, und die „Schildbürger“, Mitglieder des Juniorenkreises der Gesellschaft Verein zu Mettmann, den Karnevalszug am 5. März durch die Innenstadt.

Der närrische Lindwurm startet in diesem Jahr an der Hammerstraße

„Die Idee ist spontan entstanden als wir uns zufällig im Türmchen getroffen haben“, sagte Zugleiter Jens-Christian Holtgreve. Mit Veranstalter André Clasen hat er einige Veränderungen am Zug vorgenommen. Darüber wurden alle Teilnehmer am Freitagabend bei einem Vorbereitungstreffen im Gesellschaftsverein informiert.

„Nach der Love Parade hat sich auch das Sicherheitskonzept für Mettmann geändert. Die Stadt wird deshalb am Tag des Umzuges weiträumig abgesperrt. Außerdem wird die Oberstadt in diesem Jahr nicht mehr Teil des Zugweges sein“, sagte Clasen.

Stattdessen startet der Zug in diesem Jahr an der Hammerstraße, bewegt sich dann über die Schwarzbachstraße zum Jubiläumsplatz, von dort Richtung Königshof und über die Ringstraße.

Der Mettmanner Karnevalszug startet am Samstag, 5. März, um 15 Uhr vom Hammerplatz.

Das Sicherheitskonzept für den Zug haben die Veranstalter mit der Polizei, der Feuerwehr und der Ordnungsbehörde abgestimmt. Zugleiter Jens-Christian Holtgreve: „Natürlich machen wir das gerne. Aber nur, so lange die Sicherheit auch an aller erster Stelle steht.“

Von dort biegen alle Gruppen in die Neanderstraße ein, folgen ihrem Verlauf bis zur Freiheitstraße, von dort geht es über die Breite Straße, die Bahn- und die Poststraße zurück zum Jubi und von dort zum Ausgangspunkt.

Das närrische Zentrum wird am 5. März eindeutig auf den Jubiläumsplatz liegen. „Wir hoffen dort auf eine geniale Party“, sagte Clasen.

Zwei Moderatoren werden das närrische Treiben kommentieren

Die zwei Moderatoren des Zuges, WZ-Redakteur Thomas Lekies und Christoph Zacharias, sollen von der Neandertalpassage herunter das närrische Treiben kommentieren und auch einige Spitzen verteilen.

Auch Ellen Jasper ist am Freitagabend in den Gesellschaftsverein gekommen. Sie organisiert die Gruppe der Aulen Mettmanner. „Wir haben schon 350 Kilogramm Maoam als Kamelle eingekauft“, verriet sie.

Dominik Drostel und Martin Naumann vom DLRG waren gekommen, um die letzten Einzelheiten zu planen. „Was wäre Karneval in Mettmann ohne einen Umzug? Schön, dass sich doch noch jemand gefunden hat, der die Organisation übernimmt“, freuten sich die Lebensretter.

Insgesamt haben sich 36 Gruppen mit zwölf Motivwagen für den Umzug angemeldet. „Das sind zwei mehr als im vergangenen Jahr. Der Zug verspricht also ein voller Erfolg zu werden“, ist Zugleiter Holtgreve überzeugt.

Und selbst die Blaskapellen und , die Spielmannszüge, die in all den Jahren beim närrischen Treiben aufspielten, sind wieder dabei, obwohl sie diesmal keinen Cent für die Live-Musik bekommen.

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