Neanderweg: Verstorbenene können jetzt im Rasenfeld beigesetzt werden.

Auf dem Friedhof an der Neanderkirche sind noch Grabstellen frei.
Auf dem Friedhof an der Neanderkirche sind noch Grabstellen frei.

Auf dem Friedhof an der Neanderkirche sind noch Grabstellen frei.

Dirk Thomé

Auf dem Friedhof an der Neanderkirche sind noch Grabstellen frei.

Hochdahl. In den vergangenen Monaten wurde der evangelische Friedhof an der Neanderkirche umgestaltet, um ihn sicherer und schöner zu machen. Die Kosten in Höhe von 170000 Euro trägt die evangelische Kirchengemeinde.

"Der Friedhof hatte eine Modernisierung nötig, vor allem hinsichtlich der Wegführung, Grab- und Baumpflege sowie der Verkehrssicherheit. Viele der Bäume waren beispielsweise Flachwurzler und für einen Friedhof gar nicht erlaubt", sagt Norbert Goebel, Presbyter und Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses der evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl.

Statt matschiger Asche wurden auf den Wegen entlang der Hauptachse des Friedhofs rote Betonpflastersteine verlegt. Außerdem wurden neue Sitzbänke aufgestellt.

Seit der Umgestaltung werden neue Grabformen angeboten: Reihen- und Wahlgräber im Rasenfeld. Die erste Urne wurde bereits beigesetzt. "Der Vorteil ist nicht eine Kostenersparnis, sondern der geringe Pflegeaufwand", sagt Erhard Reiche, Baukirchenmeister der evangelischen Kirchengemeinde. "Das regelmäßige Rasenmähen ist in der Nutzungsgebühr bereits enthalten, weitere Pflege ist nicht nötig. Blumen werden nicht direkt auf dem Grab, sondern auf dafür vorgesehenen Plätzen abgelegt.

Rund 50 Wahlgräber und 99 Grabstellen für Urnen sind zurzeit frei. "Vor zehn Jahren noch war bekannt: Der Friedhof ist komplett belegt. Das hat sich mittlerweile geändert; nach Ruhezeiten von 25 bis 30 Jahren sind einige Grabstellen wieder frei geworden", sagt Reiche.

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