1969 nahm das Gymnasium Hochdahl mit 60 Schülern seinen Betrieb auf. Zum Fest werden Schüler der ersten Stunde erwartet.

In den Anfangsjahren fand der Unterricht in Pavillons statt.  
(Repro: Dirk Thomé)
In den Anfangsjahren fand der Unterricht in Pavillons statt. (Repro: Dirk Thomé)

In den Anfangsjahren fand der Unterricht in Pavillons statt. (Repro: Dirk Thomé)

In den Anfangsjahren fand der Unterricht in Pavillons statt. (Repro: Dirk Thomé)

Hochdahl. Klassenräume, Fachräume, Lehrerzimmer, Sportanlagen, Pausenhöfe - all das gehört zu einem Gymnasium. Als Theodor Boddenberg im August 1969 nach Hochdahl kam, um die neue weiterführende Schule zu leiten, wurde ihm ein großes Feld gezeigt, wo einmal das Schulgebäude stehen sollte. Das war zwölf Tage vor Unterrichtsbeginn.

Die 60 Schüler, die den ersten Jahrgang bildeten, wurden in einem vorläufigen Schulgebäude unterricht: drei Pavillons an der Unterbacher Straße, heute von Vereinen genutzt, bildeten damals einen Klassenraum. "Alles, worüber ich damals verfügte, waren vier leere Räume und ein Telefon", erinnert sich Theodor Boddenberg, Gründer des Gymnasiums und erster Schulleiter. "Dennoch fand die Eröffnung pünktlich statt."

Während in den folgenden Jahren an der Unterbacher Straße langsam ein Komplex von 34 Räumen entstand, um die stetig wachsende Schülerzahl aufzunehmen, schuf der Essener Ingenieur Heinz Ruhl gemeinsam mit Schulleitung und dem Düsseldorfer Staatshochbauamt den endgültigen Entwurf des Hochdahler Schulzentrums. Im Frühjahr 1974 nahmen die Bagger ihre Arbeit auf, und nur zwei Jahre später konnte der Umzug in das neue Gebäude stattfinden - "unter tatkräftiger Unterstützung von Lehrern und Schülern", so Boddenberg.

Das Gymnasium feiert mit einem Schulfest und einem bunten Plakat

Vor acht Jahren übernahm Dieter Smolka die Leitung des Gymnasiums. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums, das am Freitag mit einem großen Schulfest gefeiert wird, präsentierte er am Donnerstag gemeinsam mit einigen der kreativen Köpfen der Schule ein besonderes Erinnerungsstück: ein Schulplakat, mit Liebe zum Detail gestaltet von den beiden Kunstlehrern Wolfgang Vetten-Schumann und Katja Kloft. Dabei sollen die rund 100 Motive keinen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte geben.

"Die Collage zeigt unser gegenwärtiges Schulleben" , erklärt Smolka. "Jedes Foto erzählt eine eigene Geschichte" - zum Beispiel die von lang bewährten Projekten wie der alljährliche Charity-Run, dessen Erlös der bolivianischen Partnerschule Colegio Padre Luis Espinal in Collpani zu Gute kommt, und bei dem Smolka ebenso wie der stellvertretende Schulleiter Reinhard Schürmann regelmäßig mitlaufen.

Das Gymnasium nahm im August 1969 mit 60 Schülern seinen Betrieb in einem provisorischen Container-Bau an der Unterbacher Straße auf. Gründer und damaliger Leiter der Schule war Theodor Boddenberg, der vor acht Jahren von Dieter Smolka abgelöst wurde. Heute hat das Gymnasium 930 Schüler und ein 70-köpfiges Lehrerkollegium. Das 40-jährige Jubiläum wird heute mit einem großes Fest und einem bunten Schulplakat gefeiert. Seit einer Woche hat das Gymnasium außerdem ein neues Logo.

Neuere Projekte wie die naturwissenschaftliche Woche werden ebenso dokumentiert wie die Eröffnung der neu gestalteten Schulbücherei vor zwei Monaten: "Die neue Bücherei ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern. Das Gymnasium ist stets um das Wir-Gefühl bemüht", betont Smolka. Mittlerweile zählt das Gymnasium 930 Schüler, "davon rund 30 Prozent mit Migrationshintergrund. Darauf sind wir stolz."

Dass die Schule nicht nur Raum zum Lernen, sondern auch für Spiel, Sport und Spaß bietet, zeigen Fotos der Arbeitsgemeinschaften: Gemälde der Kunst-AG, die die Wände der Schule verschönern, sowie Aufführungen der Theater-AG, Song-Group, Rockband, der Big Band und des Orchesters, die regelmäßig bei Konzerten begeistern.

Das Plakat ist für drei Euro an der Schule zu erwerben. Die Einnahmen kommen dem Förderverein des Gymnasiums zu Gute.

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