Der kleine See unter dem Bauwerk schadet der Konstruktion nicht. Die Entwässerung erfolge später. Das soll Ende nächsten Jahres der Fall sein. Die Kanalrohre dafür seien bereits verlegt worden.

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Die kleine Seenplatte unter der neuen Unterführung zum Ausbau der L403n schadet dem Bauwerk nicht.

Die kleine Seenplatte unter der neuen Unterführung zum Ausbau der L403n schadet dem Bauwerk nicht.

Dirk Thomé

Die kleine Seenplatte unter der neuen Unterführung zum Ausbau der L403n schadet dem Bauwerk nicht.

Hochdahl. WZ-Leser Siegfried Nagel schwant Böses: In seinem gestern veröffentlichten Leserbrief schreibt er von seinem Verdacht, dass die neue Bahn-Überführung zum Ausbau der Bergischen Allee durch das Wasser leiden könnte, dass sich unter ihr gesammelt hat. Außerdem hegt er den Verdacht, da sei schlicht ein Wasserablauf vergessen worden oder ein vorhandener verstopft.

"Das hat alles seine Richtigkeit", sagt Udo Kampschulte, Sprecher der Bahn. Es schade der Brücke überhaupt nicht, im Wasser zu stehen. "Das ist wasserundurchlässiger Beton. Wir haben ja dort keinen Schürmann-Bau, der aufschwimmen könnte."

Kampschulte spricht damit das Bürogebäude in Bonn an, dass durch ein Rheinhochwasser im Dezember 1993 angehoben wurde. "Es schadet der Brücke auch nicht, wenn das Wasser friert", ergänzt Kampschulte.

Die Entwässerung erfolge später - "wenn die Straße fertig ausgebaut ist". Das soll Ende nächsten Jahres der Fall sein. Die Kanalrohre dafür seien bereits verlegt worden.

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