Stadt und Feuerwehr warnen davor, die Eisfläche zu betreten.

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Im Boot ohne Seenot: Die Feuerwehr probte gestern die Eisrettung auf dem Stadtweiher .

Im Boot ohne Seenot: Die Feuerwehr probte gestern die Eisrettung auf dem Stadtweiher .

Dirk Thomé

Im Boot ohne Seenot: Die Feuerwehr probte gestern die Eisrettung auf dem Stadtweiher .

Hochdahl. Viele - meist kleine - Fußspuren führen vom Ufer des Stadtweihers aufs Eis. Wie dick die gefrorene Wasserschicht ist, weiß niemand genau, wie viel Gewicht sie tragen kann, ist unbekannt. Auch der Feuerwehrmann, der am Rand steht, schaut skeptisch auf den Weiher hinaus.

"Wir simulieren heute eine Eisrettung", sagte Feuerwehrchef Guido Vogt auf Nachfrage. Mit einem Boot und Leiter werde die Rettung eines Menschen geprobt, der durchs Eis gebrochen ist. "So oft haben wir ja in Erkrath kein Eis, um das zu trainieren." Vor 16 Jahren habe es letztmals einen solchen Unfall gegeben.

Dass die Wehrleute zunächst nicht den Stadtweiher als eisiges Übungsgebiet nutzen wollten, hatte nicht nur mit der Sorge zu tun, den Uferbewuchs zu zu zerstören. Das Ausweichen auf eine große Eispfütze Am Tönisberg stand auch im Zusammenhang mit der Tatsache, sich da garantiert nur nasse Füße zu holen. Letztlich wurde dann doch auf dem Weiher geprobt.

"Auf dem Stadtweiher besteht Lebensgefahr", sagte Ordnungsamtsleiterin Sylke Sackermann. Daher gelte auch ein grundsätzliches Verbot, die Eisfläche zu betreten. "Davon gibt es keine Ausnahme."

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