15 Teams nahmen an der Haaner Sandburgen-Meisterschaft teil und hatten 45Minuten Zeit, den Sand in Form zu bringen.

Bauten das Gelände des Haaner Sommers auf dem Neuen Markt nach (v.l.): Yannik, Jan, Kai, Claudia Halfter, Andrea Peters und Fynn.
Bauten das Gelände des Haaner Sommers auf dem Neuen Markt nach (v.l.): Yannik, Jan, Kai, Claudia Halfter, Andrea Peters und Fynn.

Bauten das Gelände des Haaner Sommers auf dem Neuen Markt nach (v.l.): Yannik, Jan, Kai, Claudia Halfter, Andrea Peters und Fynn.

Simone Bahrmann

Bauten das Gelände des Haaner Sommers auf dem Neuen Markt nach (v.l.): Yannik, Jan, Kai, Claudia Halfter, Andrea Peters und Fynn.

Haan. Um Punkt zwölf Uhr stoßen am Samstagmittag die ersten acht Teams ihre Schaufeln in den Sand. 45 Minuten bleiben ihnen, um eine Sandburg zu bauen und die Jury vom Haaner-Sommer- Team zu beeindrucken.

Nachdem die erste Runde beendet ist, werden alle Burgen fotografiert, und acht weitere Teams können die alten Burgen einreißen und mit neuen Kreationen an der zweiten Haaner SandburgenMeisterschaft teilnehmen.

Ist die Arbeit auf ein Team verteilt, geht sie leichter von der Hand

"Es gewinnt die phantasievollste und kreativste Sandburg", sagt Jurymitglied Heidi Oehme-Rehm. Die Bewertung werde nicht leicht, ist sie sich sicher, da unterschiedliche Kriterien zu berücksichtigen seien.

"Neben der künstlerischen Ausführung müssen wir auch darauf achten, wer die Burgen gebaut hat. Wenn ein Kind alleine antritt, muss man natürlich einen anderen Maßstab anlegen, als wenn eine ganze Familie mitbaut." Denn ist die Arbeit auf ein ganzes Team verteilt, geht sie natürlich leichter von der Hand.

Ein See aus Plastikfolie und Liegematten aus Taschentüchern

Claudia Halfter und Andrea Peters mit ihren Söhnen und einem Freund der Kinder sind so ein Team, das zu sechst im Sand schaufelt. "Los, Leute, jetzt schön die Mauern bauen und mit den Händen Rippen reinzimmern", ruft Claudia Halfter.

Organisation ist hier gefragt, denn das Team hat sich vorgenommen, das Haaner-Sommer-Gelände im Sand nachzubauen. Dazu wird mit Hilfe einer Plastikfolie ein See mit Wasser gefüllt, aus Taschentüchern schneiden die Jungen Liegematten und stecken kleine Papierschirmchen in den Sand.

"Auf die Idee, den Haaner Sommer nachzubauen, sind wir gestern Abend gekommen, als mein Sohn nicht einschlafen konnte", erzählt Claudia Halfter.

Und das war am Samstag nicht die einzige kreative Idee. Der elf Jahre alte Mohammed und sein Freund Jan haben sich ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen. "Wir bauen einen Berg mit einer Burg, aber gleichzeitig soll unser Werk auch einen Menschen darstellen", sagt Jan.

Ob er und sein Freund beim Wettbewerb gewinnen oder nicht, ist den Jungen gar nicht so wichtig. "Vergangenes Jahr habe ich auch teilgenommen und nicht gewonnen. Es geht einfach um den Spaß am Bauen", sagt Mohammed. Als sie dann am Nachmittag den zweiten Preis verliehen bekommen, sind sie aber doch sehr stolz.

Der erste Platz geht an die Familie Wickert. Die acht Jahre alte Julia und ihr Bruder Florian, zwölf Jahre alt, haben mit Hilfe ihrer Eltern eine große Festung mit vielen Türmen und Häusern gebaut und sich damit gegen die 15 anderen Teams durchgesetzt. Florian erklärt das Geheimnis des Sieges: "Wir haben alle gut zusammengearbeitet, deshalb ist die Burg so schön geworden."

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