Der Bürgermeister spricht zur Lage der Stadt.

Mann kennt sich (v.l.): Bernd Borgmann (Tennis Club Gruiten), Hans-Peter Bartz (CDU-Stadtverordneter) und Bürgermeister Knut vom Bovert.
Mann kennt sich (v.l.): Bernd Borgmann (Tennis Club Gruiten), Hans-Peter Bartz (CDU-Stadtverordneter) und Bürgermeister Knut vom Bovert.

Mann kennt sich (v.l.): Bernd Borgmann (Tennis Club Gruiten), Hans-Peter Bartz (CDU-Stadtverordneter) und Bürgermeister Knut vom Bovert.

Stefan Fries

Mann kennt sich (v.l.): Bernd Borgmann (Tennis Club Gruiten), Hans-Peter Bartz (CDU-Stadtverordneter) und Bürgermeister Knut vom Bovert.

Haan. "Heute ist Weltknuddeltag. Machen Sie davon Gebrauch!", schloss Knut vom Bovert seine Rede, die er anlässlich des Neujahrsempfangs in der Aula des Gymnasiums am Donnerstagabend gehalten hatte. Die war alles andere als kuschelig, denn auch die Gartenstadt leidet unter den Folgen der weltweiten Finanzkrise. "Uns fehlen unter Berücksichtigung sonstiger Mindereinnahmen insgesamt 4,5 Millionen Euro, um die Maßnahmen aus dem Haushalt 2009 so durchzuführen, wie es ursprünglich vorgesehen war."

Kurzum: Der Rotstift wurde und wird angesetzt, "nach meiner Vorstellung genießen Sanierung und Neubau von Feuerwehr und Grundschule Diekerstraße höchste Priorität". Viele 2009 angeschobene Projekte würden fortgesetzt und beendet werden.

Nach dem Motto "Nicht meckern, sondern mitmachen" wurden die weit über 200 Gäste aufgefordert, die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten. Denn, um den guten alten Goethe zu zitieren, "Erfolg hat drei Buchstaben: T-U-N, im Sinne von "machen", so der Bürgermeister .

Eine frohe Botschaft verkündete Knut vom Bovert: Die offizielle Eröffnung des Kunstrasenplatzes an der Hochdahler Straße finde pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft statt.

"Für mich ist Politik die Kunst des Machbaren", war einer der Sätze, der beim geselligen Teil ausgiebig diskutiert werden konnte. Bei Wein, Wasser und salzigen Knabbereien - mehr gab es angesichts der knappen Haushaltslage nicht - debattierten Bernd Wodrich vom Ansichtskarten-Museum ebenso engagiert wie Kantor Gerhard Tributh, Eva Dämmer von der Musikschule, Kultur-Chef Fritz Köhler und Thomas Penack - der mit seiner musikalischen Einstimmung an der Gitarre für einen stimmigen Auftakt gesorgt hatte - über die Zukunft ihrer Stadt.

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