Vor zehn Jahren wurde in Haan das erste Cheerleader-Team gegründet. Neben den Mädchen-Gruppen gibt es inzwischen auch ein gemischtes Team.

Die „Cool Cats“ wissen, wie sie ihr Publikum anheizen. Die Frauen des Cheerleader-Teams sind zwischen 16 und 21 Jahre alt.
Die „Cool Cats“ wissen, wie sie ihr Publikum anheizen. Die Frauen des Cheerleader-Teams sind zwischen 16 und 21 Jahre alt.

Die „Cool Cats“ wissen, wie sie ihr Publikum anheizen. Die Frauen des Cheerleader-Teams sind zwischen 16 und 21 Jahre alt.

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Die „Cool Cats“ wissen, wie sie ihr Publikum anheizen. Die Frauen des Cheerleader-Teams sind zwischen 16 und 21 Jahre alt.

Haan. Kaum zu glauben - amerikanische Männer haben vor 111 Jahren die Sportart erfunden, für die heutzutage zahllose deutsche Mädchen schwärmen: 1898 traten an der University of Minnesota erstmals männliche Cheerleader vor das Publikum, um es zum Anfeuern der eigenen Football-Mannschaft zu animieren.

Nach Deutschland kam die Tanzrichtung erst in den 1980er-Jahren und gewann dank amerikanischen Teeniefilmen wie "Girls United" und "Sugar&Spice" rasch an Popularität.

Das erste Haaner Cheerleaderteam gründeten Kirsten Grah und Bärbel Knipp vor zehn Jahren. "Früher habe ich beim Tanzsportclub 95 Lateinformation getanzt. Als ich dann damals die Cheerleader bei Rhein Fire sah, kam mir die Idee zu einem Cheerleaderteam in Haan", erzählt Kerstin Grah. Die 35 Jahre alte Grundschullehrerin bildete sich bei einem Cheerleader-Camp fort und gründete dann das Jugendteam "Cool Blue" beim Haaner Turnverein (HTV).

Die zehn bis 15 Jahre alten "Cool Blue"-Mädchen erzielten schnell Erfolge: Mehrmals wurden sie Vizemeister in Nordrhein-Westfalen und verschafften sich so in kurzer Zeit auch im Umkreis von Haan einen Namen. Da die Nachfrage wuchs, gründete Kerstin Grah vor acht Jahren das "Cool Stars"-Team für sechs- bis zehnjährige Mädchen. Ein Jahr später kam das Team der "Cool Cats" für Mädchen im Alter von 16 bis 21 Jahren hinzu.

Männer mischen bei den "Cool Manticores" mit

Für Männer gibt es mittlerweile das gemischte Team "Cool Manticores", das sich vor allem auf Stunts und Pyramiden spezialisiert: "Cheerleading ist eine Mischung aus Tanz, Akrobatik, Turnen und Anfeuern. Die Damen tanzen ausschließlich Cheerdance, während das gemischte Team die Akrobatik und das Turnen bevorzugt. Pyramiden machen alle Teams - die werden vom Publikum einfach gerne gesehen."

Senior-Dance-Team: zehn Frauen zwischen 16 und 21Jahren, Training: Donnerstag, 20 bis 21.30 Uhr, Turnhalle Pestalozzischule, Blücherstraße 3 (Eingang Königgrätzer Straße)

18 Frauen und Männer zwischen 16 und 29 Jahren, die Sprünge, Tänze und Menschenpyramiden bis fünf/sechs Meter Höhe einstudieren; Teamtraining: Mittwoch, 20 bis 22 Uhr, Turnhalle Don-Bosco-Schule, Thienhausener Straße 24, Sonntag, 13 bis 16 Uhr, Turnhalle Grundschule Bollenberg,. Robert-Koch-Straße 27; freies Training: Samstag 13 bis 16 Uhr, Turnhalle Bollenberg

Zehn Mädchen zwischen zehn und 15 Jahren; Training: Samstag 12 bis 14 Uhr, Turnhalle Don-Bosco-Grundschule

15 Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren, Training: Samstag, 10 bis 12 Uhr, Turnhalle Don-Bosco-Schule

Teammanagerin Kerstin Grah, Telefon 02129/4630863, mobil 0177/4630863. Über sie kann man die Teams der "Cool Company" auch für Auftritte buchen. Gesucht: Die "Cool Company" sucht nicht nur Mädchen ab sechs Jahren beziehungsweise Frauen, sondern auch Männer für das Mixed-Team, die mit Kraft und Akrobatik dabei sind.

Die Publikumsorientierung ist laut Kerstin Grah das Attraktive am Cheerleading: "Wir heizen das Publikum an, verbreiten gute Stimmung und spüren die Begeisterung der Zuschauer sofort. Das gefällt den Cheerleadern natürlich."

Spaß scheinen die Jugendlichen zweifellos am Cheerleading zu finden - immerhin sind einige von ihnen schon seit vielen Jahren dabei. Die 23 Jahre alte Daniela Potz zum Beispiel ist seit der ersten Stunde dabei. Zuerst war sie im Jugendteam "Cool Blue", anschließend im Damenteam und seit vier Jahren trainiert sie das Kinderteam "Cool Stars".

Bärbel Knipp, die Mitgründerin der "Cool Company", wie sich die Gemeinschaft der Haaner Cheerleader nennt, ist inzwischen nicht mehr dabei. Kerstin Grah: "Sie hat es aus beruflichen Gründen nicht mehr geschafft - das Cheerleading ist schon zeitaufwändig."

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