25 Mann packten beim Auszug aus der Wache mit an.

wza_1500x996_756015.jpeg
Die letzten Gegenstände werden ausgeräumt. Verladen wurden die Möbel auf Fahrzeuge der Feuerwehr.

Die letzten Gegenstände werden ausgeräumt. Verladen wurden die Möbel auf Fahrzeuge der Feuerwehr.

Stefan Fries

Die letzten Gegenstände werden ausgeräumt. Verladen wurden die Möbel auf Fahrzeuge der Feuerwehr.

Haan. Bei vielen Menschen steigt der Adrenalinspiegel, und sie werden nervös, wenn sie an das Thema "Umzug" denken. Nicht so bei Mirko Braunheim. Das ist auch gut so, denn der Mann ist stellvertretender Leiter der Feuerwehr und Stadtbrandinspektor. Ruhig zu bleiben, gehört für ihn zum Berufsprofil. Da kann ein Umzug nicht schocken.

Bei strahlendem Sonnenschein hat er zusammen mit 25 "freiwilligen Helfern, das ist keine Pflichtveranstaltung", die Sachen der Feuerwehr gepackt. Denn, die WZ berichtete, das Gebäude der Feuerwehr an der Nordstraße wird abgerissen und neu gebaut. Die Ehrenamtlichen, das sind etwa 70 Leute, ziehen in dieser Zeit an die Dieker Straße.

Die hauptamtlichen Wehrleute ziehen nun in Container ein

Die Berufsfeuerwehr, 30 Kollegen, kommt in 20 Containern auf zwei Etagen auf dem alten Gelände unter. "Wasser gibt es bereits, als nächstes wird alles Elektrische installiert", erklärt Mirko Braunheim. Die Stimmung am Umzugstag ist gut. Alles ist bestens geplant, "natürlich haben wir einiges logistisch im Vorfeld vorbereitet". Dazu gehörte auch das Ausmisten. "Was kann ins Archiv, auf welches Lehrmaterial können wir in den kommenden Monaten verzichten?, waren grundsätzliche Überlegungen."

Also wurde manches Lehrmaterial, gut und sicher in Kartons verpackt, ausgelagert, teilweise im Bürgerhaus, teilweise in Schulen. Und weil nun in der bevorstehenden Wintersaison keine Schulungsräume zur Verfügung stehen, dies aber die Phase ist, in der weniger praktisch als vielmehr theoretisch vermittelt wird, finden Lehrgänge im Schulzentrum statt. Auch persönlich waren die Feuerwehrleute aufgefordert, den Umzug zum Ausrangieren zu nutzen. "Ich fand in meinem Spind anno 1987 noch uralte Ausbildungsunterlagen mit Vorschriften, die nicht mehr gelten", lacht der Stadtbrandinspektor.

Es herrscht richtig Aufbruchsstimmung." Zwar wissen alle, dass bis Ende 2011 - dann sollen Zentrale, Verwaltung und Schulungsräume an der Nordstraße als moderner Stützpunkt fertig gestellt sein - einige Widrigkeiten auf sie zukommen.

Und dass gute Planung und perfekte Organisation alles sind, zeigt sich bei diesem Umzug - praktischerweise wurden die großen Feuerwehrwagen zu Umzugsautos umfunktioniert - aufs Schönste. Während die eine Truppe nämlich einen Spind nach dem anderen in die Autos schleppete, konnte an anderer Stelle das Team Noteinsätze fahren. Denn selbstverständlich war die Feuerwache auch am Umzugstag jederzeit in der Lage, ihrer eigentlichen Bestimmung, nämlich zu retten und zu helfen, nachzukommen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer