Die Katholische Grundschule kann bald die Räume der alten Kita St. Lambertus nutzen.

Diese Kinder freuen sich: Schon ab dem Herbst wird in ihrer alten Kindertagesstätte der offene Ganztag der Grundschule Neanderstraße einziehen. Vielleicht werden sie schon bald ebenfalls dort ihre Nachmittage verbringen.
Diese Kinder freuen sich: Schon ab dem Herbst wird in ihrer alten Kindertagesstätte der offene Ganztag der Grundschule Neanderstraße einziehen. Vielleicht werden sie schon bald ebenfalls dort ihre Nachmittage verbringen.

Diese Kinder freuen sich: Schon ab dem Herbst wird in ihrer alten Kindertagesstätte der offene Ganztag der Grundschule Neanderstraße einziehen. Vielleicht werden sie schon bald ebenfalls dort ihre Nachmittage verbringen.

Stefan Fries

Diese Kinder freuen sich: Schon ab dem Herbst wird in ihrer alten Kindertagesstätte der offene Ganztag der Grundschule Neanderstraße einziehen. Vielleicht werden sie schon bald ebenfalls dort ihre Nachmittage verbringen.

Mettmann. Die Katholische Grundschule Neanderstraße bekommt ein eine eigene Offene Ganztagsschule (Ogata). Zum neuen Schuljahr sollen die Kinder der Grundschule in der alten Kindertagesstätte St. Lambertus an der Düsseldorfer Straße betreut werden. Dies hat der Ausschuss für Schule und Kultur einstimmig beschlossen. Die Entscheidung wurde von Eltern und Schülern, die die Sitzung verfolgten, mit Beifall bedacht.

Seit 2007 gehen Kinder der Katholischen Grundschule nach Unterrichtsschluss in die Ogata „Neanderhöhle“ der Grundschule Am Neandertal, weil ihre Schule keinen Platz für eine Ogata hat. In der „Neanderhöhle“ werden zurzeit 185 Kinder in sieben Gruppen betreut. Angefangenen hatte es vor sieben Jahren einmal mit 80 Mädchen und Jungen.

Bis zu drei Gruppen mit insgesamt 75 Kindern können betreut werden

Inzwischen platzt die Ogata aus allen Nähten. Eltern der Kinder klagen nicht nur über zu wenig Platz für ihre Kinder in der nachmittäglichen Betreuung, sondern auch über den permanenten Geräuschpegel in der Ogata. CDU Ratsfrau Annette Mick-Täubler hatte nach einer Besichtigung der Einrichtung festgestellt: „Die Zustände dort sind unhaltbar geworden.“ Eltern hatten deshalb sogar ihre Kinder von der Schule genommen und woanders angemeldet.

Eine eigene Ogata für die Katholische Grundschule wird nun möglich, weil die Kita St. Lambertus nach den Sommerferien in ihre neue Einrichtung direkt nebenan zieht. „Wir müssen im Kindergarten einige Umbauten durchführen lassen, hoffen aber, nach den Herbstferien die Ogata eröffnen zu können“, sagt Astrid Hinterthür, Fachbereichsleiterin Bildung, Jugend und Soziales. Der Termin steht, weil die Stadt dann der Bezirksregierung alle Ogata-Plätze angeben muss. „Das ist für die Zuschüsse wichtig“, sagt Astrid Hinterthür.

Die Stadt stellt die Räume mietfrei zur Verfügung

Vor der Entscheidung im Fachausschuss hatte der katholische Kirchenvorstand einer künftig Nutzung der Kita als Ogata zugestimmt. In dem Gebäude der alten Kita können bis zu drei Ogata-Gruppen mit 75 Kindern untergebracht werden. Die Gemeinde hat sich darüber hinaus bereit erklärt, die Kosten von rund 30 000 Euro für Änderungen der beiden Sanitäranlagen, dem Umbau der Küche, einem Wanddurchbruch für die Mensa sowie die Anbringung von Rauchmeldern zu übernehmen. Zudem stellt die Kirche der Stadt die Räume mietfrei zur Verfügung. Die Stadt übernimmt die Bewirtschaftungskosten, Grundbesitzabgaben, Reinigung, Instandsetzung, Schornsteinfegergebühren und Versicherungsbeiträge – Kosten von rund 23 000 Euro pro Jahr. Für die Einrichtung der Gruppenräume, der Küche und der Mensa rechnet die Stadt mit rund 21 000 Euro.

Seit 2007 werden Kinder der Katholischen Grundschule Neanderstraße in der Ogata „Neanderhöhle“ der Grundschule Am Neandertal nach Unterrichtsschluss betreut. Derzeit besuchen 185 Mädchen und Jungen die Ogata (123 Kinder der Grundschule Am Neandertal und 51 der Katholischen Grundschule). Im Jahre 2007 waren es zusammen gerade einmal 80 Kinder.

Der Bedarf an Ogata-Plätzen liegt bei der Grundschule Am Neandertal laut Stadt bei derzeit 140 Kindern, bei der Katholischen Grundschule bei 60 Plätzen.

Anzeige

 

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer