Nachgehakt: Ein Wachdienst wurde engagiert und die Zahl der Überwachungskameras erhöht.

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Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera: Der Täter, der am 12. Mai die Bank überfiel, und der Mann, der genau vier Wochen später, am 12. Juni, die Angestellten mit einer Waffe bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte.

Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera: Der Täter, der am 12. Mai die Bank überfiel, und der Mann, der genau vier Wochen später, am 12. Juni, die Angestellten mit einer Waffe bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte.

Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera.

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Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera: Der Täter, der am 12. Mai die Bank überfiel, und der Mann, der genau vier Wochen später, am 12. Juni, die Angestellten mit einer Waffe bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte.

Gruiten. Vier Wochen ist es her, dass die Gruitener Filiale der Stadt-Sparkasse Haan überfallen wurde. Es war der zweite bewaffnete Überfall innerhalb eines Monats. Der oder die Täter sind bis heute nicht geschnappt.

Beide Male (12. Mai und 12.Juni) kam der Täter auf dem Fahrrad, bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe und flüchtete mit seiner Beute auf dem Drahtesel in Richtung Bahnhof. Trotz des Einsatzes eines Hubschraubers und zehn Streifenwagen am 12. Juni gelang dem Räuber die Flucht.

"Irgendwann werden die Täter unvorsichtig und machen Fehler."

Frank Sobotta, Polizeisprecher

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Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera: Der Täter, der am 12. Mai die Bank überfiel, und der Mann, der genau vier Wochen später, am 12. Juni, die Angestellten mit einer Waffe bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte.

Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera: Der Täter, der am 12. Mai die Bank überfiel, und der Mann, der genau vier Wochen später, am 12. Juni, die Angestellten mit einer Waffe bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte.

Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera.

Polizei Mettmann, Bild 1 von 2

Ein Bild aus der in der Sparkassen-Filiale Gruiten installierten Überwachungskamera.

"Wir können nicht ausschließen, dass es sich um zwei verschiedenen Täter handelt", sagt Polizeisprecher Frank Sobotta. "Aber wir haben momentan keinen ,Pack-an’, um weiterzukommen. Trotz aller Medienpräsenz über die Landesgrenzen hinaus sind keine verwertbaren Hinweise bei uns eingangen."

Angesichts der guten Fotos aus den Überwachungskameras und auch der ausgesetzten Belohnung hätte die Kripo mit mehr Anrufen gerechnet. "Umso enttäuschter sind wir, dass wir immer noch auf der Stelle treten müssen", sagt Sobotta.

Aber er weiß: "Wir müssen abwarten. Irgendwann werden die Täter unvorsichtig und machen Fehler." Bis dahin dürften dann auch alle Spuren ausgewertet sein. Allerdings könne die Polizei mit DNA-Spuren auch nur dann etwas anfangen, wenn sie schon einmal erfasst wurden. "Aber wir geben die Hoffnung nicht auf", sagt Sobotta.

Die Sparkasse zahlt eine Belohnung für entscheidende Hinweise

Der Bankräuber trug zur Tatzeit (16.35 Uhr) einen Hut, eine dunkle Hose, eine blaue Sport- oder Trainingsjacke, die mit auffallenden weißen, roten und türkisfarbenen Streifen auf Brust und Ärmeln gemustert war und eine Sonnenbrille. Er ist 45 bis 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und hat eine untersetzte Figur.

Der Täter trug zur Tatzeit eine blaue Jeans mit heller Musterung im Gesäßbereich, eine schwarze Kapuzenjacke, weiße Turnschuhe, einen hellen oder grauen Oberlippenbart und einen Ehering am Ringfinger der rechten Hand. Maskiert war er mit der Kapuze seiner Jacke, die er über den Kopf gezogen hatte, einer braunen Baseballkappe unter der Kapuze. Außerdem trug er eine dunkelbraune Sonnenbrille mit sehr dunklen Gläsern, ein dunkelbraunes oder -blaues Tuch mit weißen Kreis-Emblemen (es könnten Peacezeichen oder auch Totenköpfe sein). Bewaffnet war der Mann mit einer großen schwarzen Pistole, ähnlich einer Polizeiwaffe. Er ist zwischen 30 und 55 Jahre alt, vermutlich Deutscher (er sprach ohne erkennbaren Akzent), hat eine schlanke, sportliche Figur, hat eventuell sehr helle, wasserstoffblonde Haare.

Hinweise auf den Sparkassenräuber nehmen die Polizei in Haan, Telefon 9328-6380, in Hilden, Telefon 02103/898-6410, und jede andere Polizeidienststelle im Kreis entgegen.

Währenddessen hat sich auch der Vorstand der Stadt-Sparkasse Haan Gedanken um die Sicherheit der Filialen und der dort arbeitenden Mitarbeiter gemacht. "Wir haben die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt", sagt Vorstandsmitglied Udo Vierdag.

Unter anderem hat das Geldinstitut auf unbestimmte Zeit einen Wachdienst engagiert, der in unregelmäßigen Abständen und in variierender Personalstärke die Kontrolle der Filiale in Gruiten übernimmt. Darüber hinaus wird die Zahl der in Gruiten und auch in der Geschäftsstelle in Unterhaan installierten Überwachungskameras verstärkt.

"Und natürlich gibt es nach wie vor die Belohnung für Hinweise, die zu den Tätern führen", sagt Vierdag. 1000 Euro hatte die Sparkasse nach dem ersten Überfall ausgesetzt, 2500 Euro nach dem zweiten.

Die Mitarbeiter, die von den Tätern mit der Waffe bedroht worden waren, sind inzwischen alle wieder im Dienst. "Aber die nachhaltige Wirkung eines solchen Überfalls bleibt natürlich", sagt Vierdag. "Dabei lohnt es sich heutzutage doch gar nicht mehr."

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