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Christoph Hütten von der Grünen-Fraktion. Archiv

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Janicki

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Mettmann. Die Mettmanner Grünen wollen den Empfehlungen des aktuellen Verkehrsgutachtens nach mehr ÖPNV, Fahrrad und -Fußgängerverkehr folgen und wollen auch nach der Diskussion im Planungsausschuss die Netztrennung vorerst nicht aufheben. „Wir sollten erst einmal das fertige Verkehrsgutachten und die Empfehlungen daraus abwarten, die Bauarbeiten beenden und schauen, wie die Verkehrsströme sich dann verhalten. Erst danach haben wir eine fundierte Grundlage für Änderungswünsche. Durch die momentane Debatte werden doch eher die einzelnen Stadtteile und Interessengruppen gegen einander ausgespielt.“, bemängelt Christoph Hütten, Mitglied im Planungsausschuss.

„Mettmann hat riesiges Problem mit Quell- und Zielverkehr“

„Für uns Grüne war schon immer klar, dass neue Straßen nur mehr Verkehr produzieren oder diesen bestenfalls einfach umverteilen. Immer deutlicher ist aber auch geworden, dass Mettmann ein riesiges Problem mit dem innerstädtischen Quell- und Zielverkehr hat, der sich nicht mit Umgehungsstraßen aus der Stadt heraushalten lässt.“, so Hütten weiter.

Nach Ansicht der Grünen wurde bei vielen Planungen in der Vergangenheit der Autoverkehr in den Vordergrund gestellt. Nils Lessing, Fraktionssprecher, sagte dazu: „Die Folgen der jahrzehntelang auf den Autoverkehr zugeschnittenen Politik erleben wir heute, lösen lässt sich das nur durch einen schnellen Aufbau von vernünftigen Verkehrsmitteln und -wegen. Wir brauchen zum Beispiel Stadtbuslinien mit kleineren elektrischen Bussen und ein funktionierendes Radwegenetz in der Stadt. Die Stadt muss endlich für den Radverkehr und für Fußgänger attraktiver werden, nur dann bekommen wir die Verkehrsproblematik in den Griff. Wir Grüne werden daher in den Haushaltplanberatungen deutlich mehr Mittel für die Förderung des Radverkehrs beantragen“. Red

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