NRW-Finanzminister Walter-Borjans soll entscheiden, wohin das Finanzamt zieht.

Mettmann. Mettmann als künftiger Standort des Finanzamts Düsseldorf-Mettmann – zuletzt hatte sich CDU-Landtagsabgeordnete Harald Giebels Mitte Dezember vergangenen Jahres dafür ausgesprochen. Nun drängt auch die Mettmanner CDU Finanzminister Norbert Walter-Borjans, endlich eine Entscheidung zu fällen, in welche Stadt das Finanzamt ziehen soll.

Neben Mettmann buhlen Ratingen und Erkrath um die Behörde, die ihren Standort an der Düsseldorfer Harkortstraße aufgeben muss, weil das Gebäude marode ist. Eine Sanierung würde einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Bürgerfreundlich und gut angebunden soll der Standort sein

Im Jahr 2009 hatte das Düsseldorfer Finanzministerium zu einem Standortwettbewerb aufgerufen. Bürgerfreundlichkeit, Verkehrsanbindung, Parkplätze – all das soll eine Rolle spielen. Mettmanns CDU-Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker erinnert den Minister daran, dass es in Mettmann ein Grundstück im Besitz des Landes NRW gibt, das ausschließlich für die Ansiedlung des Finanzamtes vorgehalten werde. Stöcker: „Diese Voraussetzung an sich stellt ein entscheidendes Kriterium dar, die die Wirtschaftlichkeit eines landeseigenen Bauvorhabens an diesem Standort untermauert.“

Am Rande Mettmanns wäre das Finanzamt laut CDU gut erreichbar

Das Grundstück direkt neben der Kreispolizeibehörde biete aber auch planerisch beste Voraussetzungen für das Finanzamt. Zudem wäre das Finanzamt am Rande Mettmanns gut erreichbar. „Nicht zuletzt assoziiert ein Finanzamt Düsseldorf-Mettmann einen Standort in Düsseldorf und in Mettmann“, meint Ute Stöcker und fordert vom Finanzminister endlich eine schnelle Entscheidung.

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