Das Reparaturcafé im Johanneshaus wird gut angenommen.

Jürgen Götzenberger (l.) schaut sich im Reparaturcafé einen Heizlüfter von Clemens Welle an.
Jürgen Götzenberger (l.) schaut sich im Reparaturcafé einen Heizlüfter von Clemens Welle an.

Jürgen Götzenberger (l.) schaut sich im Reparaturcafé einen Heizlüfter von Clemens Welle an.

Dietrich Janicki

Jürgen Götzenberger (l.) schaut sich im Reparaturcafé einen Heizlüfter von Clemens Welle an.

Mettmann. Die Werkzeugkisten stehen bereit und die Schraubenzieher sind gezückt. Die sechs ehrenamtlichen Experten des Reparatur-Cafés warten gespannt, welche Geräte ihnen heute gebracht werden. Das Reparaturcafé im Johanneshaus, Düsseldorfer Straße 154, ist kürzlich in die dritte Runde gegangen. An jedem dritten Donnerstag im Monat können zwischen 14 und 16 Uhr die Leben von alten Geräten verlängert werden. „Die Leute haben immer irgendwelche Schätze zu Hause stehen, die nicht mehr funktionieren, von denen sie sich aber nicht trennen wollen“, erklärt Hildegard Moog, Vorstandsvorsitzende des Johanneshauses.

Sie war mit an der Einrichtung des Reparaturcafés beteiligt. Das Café fand zum ersten Mal am 6. Juli statt. „Es ist wirklich gut angelaufen“, sagt Reparateur Willi Dietz und erinnert sich daran, dass es an diesem Tag sehr voll im Joahnneshauses war. Zusammen mit den anderen Spezialisten gibt er sich große Mühe, jedes gebrachte Gerät zu retten. „Im Prinzip ist es so, dass wir alle aus dem handwerklichen Bereich kommen“, erklärt der frühere Feinmechaniker.

Leider können sie jedoch nicht alle Geräte reparieren, die ihnen gebracht werden. Manchmal fehlt ein Ersatzteil, das erst besorgt werden muss. In einigen Fällen ist eine Reparatur allerdings gar nicht möglich. Die Reparaturen sind kostenlos. Bis das Gerät repariert ist, kann es eine Weile dauern. „Für die Zwischenzeit haben wir Kaffee und Kuchen dastehen“, erklärt Imbusch. Oder man versucht, bei der Reparatur zu helfen.

So wie Clemens Welle, der mit zwei defekten Heizstrahlern gekommen ist. „Es sieht gut aus“, findet er, nachdem er eine Weile mit den Experten zusammen an den Geräten herum geschraubt hat. „Die Idee des Reparaturcafés finde ich super“, sagt er. So super, dass der Hobby-Bastler schon überlegt, beim nächsten Mal selbst als Reparateur seine Hilfe anzubieten.

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