Gesundheit: Das Evangelische Krankenhaus wird ausgebaut. Im Mai beginnen die Arbeiten.

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So sieht das Evangelische Krankenhaus Mettmann mit dem Bettenhaus und dem Parkplatz im Moment aus. Nach dem Umbau soll es aussehen wie auf dem nächsten Bild. Es wird ein viergeschossiger Neubau und ein viertes Geschoss auf dem alten Bettenhaus geben.

So sieht das Evangelische Krankenhaus Mettmann mit dem Bettenhaus und dem Parkplatz im Moment aus. Nach dem Umbau soll es aussehen wie auf dem nächsten Bild. Es wird ein viergeschossiger Neubau und ein viertes Geschoss auf dem alten Bettenhaus geben.

Nach dem Umbau soll das EVK so aussehen. Es wird ein viergeschossiger Neubau und ein viertes Geschoss auf dem alten Bettenhaus geben.

Stefan Fries/EVK, Bild 1 von 2

So sieht das Evangelische Krankenhaus Mettmann mit dem Bettenhaus und dem Parkplatz im Moment aus. Nach dem Umbau soll es aussehen wie auf dem nächsten Bild. Es wird ein viergeschossiger Neubau und ein viertes Geschoss auf dem alten Bettenhaus geben.

Mettmann. Bernd Huckels, der Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Mettmann (EVK), ist froh, dass nach dreijähriger Planungszeit die Bauarbeiten für die Erweiterung des Hauses Ende Mai, Anfang Juni beginnen werden. Rund 19 Millionen Euro werden in die Zukunft des Krankenhauses investiert. Die Zahl der Betten in der Klinik wird um 30  auf 250 erhöht.

In Zukunft gibt es nur noch Ein- und Zweibettzimmer

Auf das Bettenhaus aus den späten1960er-Jahren wird eine vierte Etage gesetzt, die Platz für neue Krankenzimmer mit insgesamt 47 Betten bieten wird. „Dadurch werden andere Bereiche entzerrt“, sagt Huckels. Künftig wird es im evangelischen Krankenhaus nur noch Ein- und Zweibett-Zimmer geben.

Zwischen Gartenstraße und altem Bettenhaus wird ein viergeschossiger Neubau mit neuem Eingangsbereich und neuer Rezeption entstehen. Im Erdgeschoss des Neubaus wird es eine große Cafeteria mit mindestens 150 Plätzen geben. Ein Kiosk sowie ein Frisör werden dort ebenfalls untergebracht. Die physikalische Therapie im alten Bau wird um die Fläche der jetzigen Cafeteria erweitert.

Die gesamte Diagnostik der Klinik kommt auf eine Ebene

Im ersten Obergeschoss wird das neue Labor der Klinik einziehen. Dort wird in Kooperation mit der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin Rademacher ein radiologisches Zentrum mit neuester Medizintechnik entstehen. „Dann werden wir die gesamte Diagnostik im Haus auf einer Ebene haben. Das ist ein Riesenvorteil“, sagt Bernd Huckels.

In das zweite und dritte Obergeschoss wird das Nephrologische Zentrum Mettmann ziehen, das derzeit noch in direkter Nachbarschaft, im Altbau des Krankenhauses, untergebracht ist. Im zweiten Obergeschoss wird die Dialyse-Praxis einziehen, eine Etage darüber werden 40 Dialyse-Plätze eingerichtet. Und im obersten Stockwerk wird eine Komfortstation mit 21 Ein-Bett-Zimmern mit besonderer Ausstattung entstehen. Der Neubau wird mit dem alten Krankenhausgebäude im Bereich des heutigen Eingangsbereichs verbunden. Dort wird auch ein neuer Aufzug gebaut. „Wir müssen wegen der Aufstockung aber auch die Aufzüge im Altbau erneuern“, sagt Huckels.

Die Erweiterung und Modernisierung des Evangelischen Krankenhauses erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Patientenzahlen Jahr für Jahr steigen. Laut Geschäftsführer Bernd Huckels hat sich die Zahl der Patienten in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt. Im vergangenen Jahr wurden rund 9300 Patienten stationär und 12 000 ambulant behandelt.

Die 19 Millionen Euro Investitionkosten stemmt das Krankenhaus fast allein. Huckels: Öffentliche Fördermittel stehen kaum zur Verfügung.“ Die Stadt unterstützt das EVK mit 270 000 Euro.

Um die Parkplatzsituation zu verbessern, wird unter dem heutigen Parkplatz eine Tiefgarage entstehen. Huckels: „Die Zufahrt erfolgt über den Wendehammern am Ende der Straße.“ Zudem werden einige Plätze auf dem Dach der Tiefgarage geschaffen. „Insgesamt werden es 180 Parkplätze.“ Zurzeit hat das Krankenhaus nur 60 Stellplätze.

Es gibt schon Interessenten für den Altbau

Was aus dem Altbau des Krankenhauses wird, in dem jetzt noch das Nephrologische Zentrum sowie die radiologische Praxis Rademacher sind, steht noch nicht fest. Bernd Huckels: „Zur künftigen Nutzung gibt es verschiedene Überlegungen. Und es gibt bereits Interessenten.“

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