Die Provisorien müssten ein Ende haben, sagt die BmU.

wza_400x267_463382.jpg
Eine Tafel ist eine Bereicherung für jede Stadt und ihre hilfsbedürftigen Bewohner.

Eine Tafel ist eine Bereicherung für jede Stadt und ihre hilfsbedürftigen Bewohner.

Hohn

Eine Tafel ist eine Bereicherung für jede Stadt und ihre hilfsbedürftigen Bewohner.

Erkrath. Im Juli schließt die Zweigstelle der Realschule in der Schmiedestraße. Das danach leerstehende Gebäude weckt offenbar Begehrlichkeiten. So könnte sich BmU-Fraktionschef Bernhard Osterwind vorstellen, dass dort die Erkrather Tafel einzieht. "Der Umzug von einem Provisorium ins andere muss ein Ende haben", sagt er.

In Sachen Gebäudenutzung würde er auch gern zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: im Erdgeschoss die Tafel und in den übrigen Räumen die Musikschule. Denn auch die Jugendmusikschule hat nach Ansicht von Osterwind Raumprobleme: "Der Musikschulunterricht findet in den Grundschulen statt, und dort kollidieren die Zeiten mit den Offenen Ganztagsschulen."

Kämmerer Heribert Schiefer erklärte im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag hingegen, von derartigen Schwierigkeiten noch nichts gehört zu haben. Er räumte zudem ein, dass die Musikschule aufgrund der dort überwiegend hauptamtlich beschäftigten Musikschullehrer ohnehin eine recht teure Angelegenheit sei. "Durch den Umzug in ein neues Gebäude würden zusätzliche Betriebskosten entstehen", gab Schiefer zu Bedenken.

Was die Erkrather Tafel betrifft, kündigte er an, einen vorübergehenden Einzug in die Schmiedestraße prüfen zu wollen. Jedoch sei der Verwaltung in Zeiten der Finanzkrise eher daran gelegen, das dortige Grundstück zu veräußern.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer