Seit 15 Jahren betreibt der Erkrather Udo Kampschulte den „Lokschuppen“.

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Das Leben von Udo Kampschulte ist ganz eng mit der Schiene verbunden. (Archiv

Das Leben von Udo Kampschulte ist ganz eng mit der Schiene verbunden. (Archiv

Dirk Thomé

Das Leben von Udo Kampschulte ist ganz eng mit der Schiene verbunden. (Archiv

Erkrath. Die Geschichte der Eisenbahn ist auch seine Geschichte: Udo Kampschulte ist Chef des Museums "Lokschuppen" am Hochdahler Ziegeleiweg und bereichert seit 15 Jahren das kulturelle Leben in seiner Region. Er tut dies, indem er die Historie der Eisenbahn lebendig hält und Veranstaltungen verschiedenster Art ins Leben ruft - Konzerte zum Beispiel oder Weihnachtsmärkte. Auf 350 Quadratmetern stellt Kampschulte mit seinem gemeinnützigen Verein "Eisenbahn und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl" (140 Mitglieder) im Lokschuppen Wissenswertes rund ums Schienenwesen aus. Nebenan werkeln rund 15 Freiwillige einer Wartungshalle, um alte Waggons und Loks zu restaurieren.

Lackierer, Schlosser, Heizungsbauer und Lehrer sind es, die bis zu 20 Stunden pro Woche investieren.

Kampschultes Engagement hat gleich drei Gründe. So ist der 54-Jährige nicht nur familiär, sondern auch beruflich und durch seinen Wohnort eng mit der Schiene verbunden. "Mein Vater Friedrich, ursprünglicher Initiator des Lokschuppens, war Schotter-Sheriff. So wurden damals Bahnhofspolizisten genannt, die über Schotter liefen." Kampschultes Mutter verkaufte Fahrkarten, und sein Großvater war Heizer auf einer Dampflok, die einst auf Europas steilster Eisenbahnstrecke fuhr. Und an eben dieser Hochdahler Rampe wohnt Kampschulte, der obendrein stellvertretender Sprecher der Deutschen Bahn ist.

Unter dem Namen "RWE Companius - Menschen machen’s möglich" fördert der Energiekonzern RWE, hier unter dem Titel "Helden des Alltags" und in Zusammenarbeit mit der Westdeutschen Zeitung, gemeinnützige Arbeit für Bildung und Erziehung auf den Gebieten Sport, Kultur, Soziales, Natur/Umwelt.

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