Eine 14-Jährige lebte sieben Tage lang wie ein Star in Los Angeles. Den roten Teppich meisterte sie gekonnt.

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Zuhause mit Jimmy: Vivien krault ihren Hund. Der durfte übrigens nicht mit nach Hollywood.

Zuhause mit Jimmy: Vivien krault ihren Hund. Der durfte übrigens nicht mit nach Hollywood.

Dirk Thomé, Bild 1 von 2

Zuhause mit Jimmy: Vivien krault ihren Hund. Der durfte übrigens nicht mit nach Hollywood.

Hochdahl. Vivien vergräbt ihre Nase in dem flauschigen Fell von Hund Jimmy. Der freut sich über die Streicheleinheiten der hübschen Blondine und genießt es sichtlich, dass im Hause Wulf-Kuhfuss endlich wieder Ruhe eingekehrt ist.

Noch vor einigen Wochen befand sich Frauchen Vivien auf einem ganz besonders aufregenden Trip: Die 14-Jährige war von der Jugendzeitschrift Bravo nach Los Angeles eingeladen worden, um gemeinsam mit drei anderen Mädchen sieben Tage lang Hollywood-Luft zu schnuppern.

Sich einmal wie ein Star fühlen, mit einer Limousine durch die Stadt gefahren werden, in einem echten Promi-Hotel wohnen und dort shoppen, wo sonst Britney Spears und Paris Hilton ein- und ausgehen - dieser Teenie-Traum ist für die 14-jährige Erkratherin wahr geworden.

Auf dem Weg nach Los Angeles warten harte Prüfungen

Gegen 1500 Bewerber musste sich die Schülerin der neunten Klasse am Bergischen Internat im Vorfeld durchsetzen. "Man sollte das schönste Foto von sich einschicken", erklärt Vivien aufgeregt und wirft ihr langes Haar in den Nacken. "Das war eigentlich eine absolute Schnapsidee, ich habe einfach zum Spaß mitgemacht. Ich hätte aber nie damit gerechnet, dass ich jemals wieder was von denen höre", erzählt sie weiter, während sie Hund Jimmy zärtlich den Kopf streichelt.

Einige Wochen später die Überraschung: Vivien hat es in die nächste Runde geschafft und wird zum Casting nach Berlin eingeladen. Dort müssen die 13 übrig gebliebenen Mädchen mit der Band "Fräulein Wunder" Interviews führen und beweisen, dass sie die nötige Gelassenheit für ein Leben unter Stars mitbringen.

ProSieben berichtet täglich im Magazin "taff" über die "Mission Famous"-Aktion und begleitet die vier Gewinnerinnen in Hollywood (Montag bis Freitag, 10. bis 14. November, ab 17 Uhr)

Kein Problem für Vivien: "Ich bin einfach kein Typ, der hysterisch auf Stars reagiert - die sind schließlich auch nur Menschen." Und tatsächlich: Eine Woche nach dem Casting in der Hauptstadt erhält Vivien die Zusage für den Trip in die USA.

In L.A. richtete sich dann sofort die ganze Aufmerksamkeit auf die vier Gewinner-Mädchen: Ein ProSieben-Kamerateam begleitete die Teenager auf Schritt und Tritt. "Wir haben uns auch gleich wie richtige Stars gefühlt, sind in der Limousine rumkutschiert worden, wohnten im Edel-Hotel und durften in feinen Restaurants essen", erzählt Vivien ganz verträumt. Jeden Tag wartete auf die Mädchen eine besondere Herausforderung - mit der Chance auf Gewinne wie einen extra Shopping-Bummel, ein Fotoshooting oder Treffen mit Hollywood-Stars und -Sternchen.

Zur Belohnung ging es für Vivien auf den roten Teppich

Eine der so genannten Challenges ging auf Viviens Konto. Der Gewinn: Ein Ticket für die Weltpremiere des Films "Highschool Musical 3" - inklusive Schaulaufen auf dem roten Teppich. "Das war absolut genial", schwelgt Vivien in Erinnerungen an die Schauspieler, die mit ihr über den roten Teppich flanierten. "Ich stehe total gerne im Mittelpunkt, ich finde es toll, wenn die Kameras auf einen gerichtet sind - da blühe ich erst richtig auf."

An Selbstbewusstsein fehlt es der 14-Jährigen nicht: Mit fünf Jahren zierte die Erkratherin den Titel einer Frauenzeitschrift, seit eineinhalb Jahren besucht sie eine Kölner Schauspielschule und nimmt an Castings teil. "Ich will unbedingt Schauspielerin werden. Da gebe ich nicht so schnell auf."

Mama Yvonne steht voll und ganz hinter ihrer ehrgeizigen Tochter, begleitete sie auch bei der "Mission Famous" in Los Angeles. "Ich bin da, um sie - falls nötig - zurück auf den Teppich zu holen und dafür zu sorgen, dass es nicht zu viel wird", versichert sie. Und wenn es doch mal Probleme geben sollte, wäre da ja noch Hund Jimmy, der auf seine Krauleinheiten besteht.

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