Bei der Skibörse des TuS Erkrath in der Stadthalle trafen sich Wintersportler, die wirtschaftlich denken.

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Für eine gute Geschichte nehmen WZ-Mitarbeiterinnen auch Schwitzkuren in Kauf: Svenja Lehmann ist beim Skibasar des TuS Erkrath fündig geworden – wärmende Oberbekleidung inklusive.

Für eine gute Geschichte nehmen WZ-Mitarbeiterinnen auch Schwitzkuren in Kauf: Svenja Lehmann ist beim Skibasar des TuS Erkrath fündig geworden – wärmende Oberbekleidung inklusive.

Dirk Thomé

Für eine gute Geschichte nehmen WZ-Mitarbeiterinnen auch Schwitzkuren in Kauf: Svenja Lehmann ist beim Skibasar des TuS Erkrath fündig geworden – wärmende Oberbekleidung inklusive.

Erkrath. Sport ist schweißtreibend. Dem wird jeder zustimmen, der schon einmal eine Runde durch den Wald gejoggt ist. Beim Wintersport ist das etwas anders. Bevor es dem Sportler auf verschneiten Berghängen warm wird, ist es hauptsächlich eines: kalt. "Frierend Sport treiben ist aber immer schlecht", sagt Reiner Petersilie von der Ski-Abteilung des TuS Erkrath.

"Auf keinen Fall fehlen sollte ein Helm - das wäre fahrlässig."

Reiner Petersilie, Leiter der Ski-Abteilung beim TuS Erkrath

Also gilt es, sich für den Schnee warm anzuziehen. Thermohose und Skijacke, dicke Handschuhe und eine Mütze gehören zur Grundausstattung jedes Wintersportlers. "Auf keinen Fall fehlen sollte ein Helm - das wäre fahrlässig. Die Skier sind heute hoch entwickelt, so dass Anfänger oft über ihren Verhältnissen fahren", betont Petersilie. Ebenfalls nötig sei eine Skibrille: "Die Augen müssen vor Fahrtwind und Lichtverhältnissen geschützt werden."

Fehlen noch Skischuhe, Stöcke und die Skier selbst - vor der ersten Abfahrt muss scheinbar erst einmal ein kleines Vermögen in die Ausstattung investiert werden. Dass es auch anders geht, beweist der TuS Erkrath.

Auf der 15. Ski-Börse in der Stadthalle findet der Wintersportfreund das nötige Equipment. Die Auswahl an gebrauchter und reduzierter Neuware ist groß - der Andrang ebenfalls. Kaum jemand verlässt die Stadthalle ohne Einkaufstüten.

Die Wahl von Handschuhen, Mütze und Brille fällt leicht; passende Schuhe und ein Helm sind ebenfalls rasch gefunden. Nach sorgfältigem Abwägen von Preisen, Farben und Markennamen der schier unzähligen Modelle fällt dann auch die Entscheidung für Jacke und Hose. Zur Anprobe geht es in die Damentoilette.

Es wird schnell klar, dass die Kleidung die Bezeichnung "Thermo" zu Recht trägt: die Temperaturen in der Stadthalle fühlen sich plötzlich tropisch an. Ein paar Skier komplettieren die Ausrüstung. Bei allzu ratlosen Blicken angesichts der aneinander gereihten Exemplare stehen die Mitglieder des TuS beratend zur Seite.

Der Gesamtpreis beträgt schließlich rund 250 Euro - es ließe sich jedoch mühelos eine noch günstigere Ausstattung zusammenstellen. "Ein solcher Betrag wird im Fachgeschäft nicht selten allein für eine Jacke verlangt", so Petersilie. Zehn Prozent des Verkaufspreises gehen an den TuS. "Das Geld wird für unsere alljährliche Ski-Freizeit verwendet."

Auch Damian Lellek weiß die Ski-Börse zu schätzen. "Ich bin bereits im Vorjahr hier gewesen. Gerade für Kinder lohnt es sich, hier einzukaufen - sie sind so schnell aus den Sachen heraus gewachsen", sagt er. Für Tochter Manuela (11) hat er bereits Schuhe, Skier und Handschuhe gefunden; eine Jacke steht noch auf der Einkaufsliste. "Im Vergleich zu einem Fachgeschäft kann man hier eine Menge Geld sparen."

 

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