Konzert: Am Samstagabend traten acht Bands und ein Rapper beim vierten Schülerfestival „Rock im Käfig“ am Gödinghover Weg auf.

„Voicemail“ war eine von acht Bands, die Samstag spielten.
„Voicemail“ war eine von acht Bands, die Samstag spielten.

„Voicemail“ war eine von acht Bands, die Samstag spielten.

Anna Schwartz

„Voicemail“ war eine von acht Bands, die Samstag spielten.

Erkrath. Kontrastreicher hätte der Austragungsort nicht sein können: Am Samstagabend fand das vierte Schülerband Festival "Rock im Käfig" am Gödinghover Weg statt. Unmittelbar am Waldrand gelegen, feierten zahlreiche Jugendliche acht Schülerbands und einen Rapper bei ihren Auftritten an der Multifunktionsanlage.

"Man möchte es kaum glauben, aber auch Heavy Metal-Musiker haben einen Sinn für Romantik", sagt Werner Maier vom Jugendamt lachend. Das Amt unterstützte den Jugendrat bei den Vorbereitungen zum Festival.

"Die Veranstaltung haben wir ‚Rock im Käfig’ genannt, weil wir hier in der Anlage eingezäunt sind", erklärt Jan Pfeifer, Vorsitzender des Jugendrates. Bei Sonnenuntergang spielte die Schülerband "Storehead". Seit zweieinhalb Jahren proben Helge Unterweg (18), Simon Hill (18), Fabienne Joeres (19) und Ralph Günzel (20) zusammen.

Nervosität gehört zum Auftritt dazu

"Wir sind zum ersten Mal beim Festival dabei", sagt Helge Unterweg. Aufregung gehört für die Band dazu: "Wer nicht nervös ist, hat keinen guten Auftritt", ist Simon Hill überzeugt. Die jungen Musiker, die sich auf den Musikstil Independent Rock festgelegt haben und ihre Songs selbst schreiben, nehmen in zwei Wochen in Köln ihre erste CD auf.

Das Publikum in Erkrath haben sie schon begeistert. "Bei so einem Festival muss die Stimmung einfach passen", sind sich Carolin Biermann (16), und Miriam Heinke (14) im Publikum sicher. Miriam Ordon (17) und Sam Cargan (13) stimmen zu: "Besonders, weil wir die Band ‚Rubbish’ kennen."

Für drei Euro Eintritt genossen viele junge Besucher aus Erkrath und Umgebung die Rock-Musik bis in den späten Abend. Unter den Bands waren unter anderem "Voice Mail" vom Gymnasium am Neandertal und die Debüt-Band des Abends, "My last promise", sowie Rapper Payzin.

Die Bands sind selbstkritisch und zeigen keine Rockstar-Allüren

Marina Zakharevitch (17), Dominique Steinhauer (16), Patrick Frommelius (17) und Rouven Schult (16) haben vor rund einem Jahr "Bark up the wrong tree" gegründet. Nach ihrem Auftritt mit Trash-Pop zeigt sich die Band selbstkritisch: "Wir sind nie zufrieden, nur so können wir besser werden", sagt Sängerin Marina. Von Rockstar-Allüren keine Spur. Um immer besser zu werden, wollen sie viele Konzerte spielen. "Wer uns buchen möchte, kann sich gerne melden", sagt Gitarrist Patrick mit einem Augenzwinkern.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer