Die „Ercroder Jonges“ haben die Inschrift am Rabenstein erneuert. Am 18. April wird die restaurierte Platte angeschraubt.

Die Gedenktafel des Rabensteins wird zurzeit restauriert.
Die Gedenktafel des Rabensteins wird zurzeit restauriert.

Die Gedenktafel des Rabensteins wird zurzeit restauriert.

Dirk Thomé

Die Gedenktafel des Rabensteins wird zurzeit restauriert.

Erkrath. Der Neandertaler ist ein Erkrather. Das hört der Direktor des gleichnamigen Museums auf Mettmanner Stadtgebiet ebenso ungern wie manche Erkrather Politiker, die in den Vorjahren verschlafen haben, den historischen Fundort der Knochen für Erkrath zu reklamieren.

Lokalpatriotismus demonstriert hingegen seit Jahren der Heimatverein "Ercroder Jonges" , der sich die Pflege des Rabensteins am Eingang der Fundstelle auf Erkrather Stadtgebiet an der Mettmanner Straße zur Aufgabe gemacht hat.

Nachdem sie ihn 2006 von Gestrüpp befreit haben, widmen sich die Heimatpfleger in diesem Jahr der Gedenktafel. Sie erinnert an die Entdeckung des Neandertalers durch Prof. Fuhlrott.

"Wir haben die Eternit-Tafel abmontiert und vom Grünspan befreit", sagte gestern Alfred Nick, Baas der Jonges. Zudem seien die 91 alten Buchstaben des Widmungstextes abgeschlagen worden. "Sie werden durch neue aus Kupfer ersetzt, die wir noch mit 300 Schrauben befestigen müssen", so Nick.

Angebracht werden soll die restaurierte Tafel am 18. April - dann, wenn die traditionelle Frühjahrswanderung des Vereins (14 Uhr ab Bahnsteighalle) den Rabenstein zum Ziel hat.

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