Die Große Erkrather Karnevalsgesellschaft wagt eine Veranstaltung in der Stadthalle – und erntet Lob der Besucher.

Schön ist, was gefällt: Der Fantasie sind bei der Wahl der Verkleidung keine Grenzen gesetzt.
Schön ist, was gefällt: Der Fantasie sind bei der Wahl der Verkleidung keine Grenzen gesetzt.

Schön ist, was gefällt: Der Fantasie sind bei der Wahl der Verkleidung keine Grenzen gesetzt.

Dirk Thomé

Schön ist, was gefällt: Der Fantasie sind bei der Wahl der Verkleidung keine Grenzen gesetzt.

Erkrath. Die Stadthalle bunt dekoriert, mit Tischen und Stühlen für rund 180 Personen eingerichtet, das Ganze garniert mit live gesungenen Ohrwürmern und gut gelaunten, prachtvoll kostümierten Jecken. So feierte die Große Erkrather Karnevalsgesellschaft am Wochenende ihren "Bunten Abend".

"Das ist eine Premiere", sagte der 2. Vorsitzende, der KG Erkrath, Hans-Otto Klemement. "Deswegen sind wir natürlich gespannt, wie die Resonanz der Besucher sein wird." Etwaige Sorgen des Vorstandes waren schnell verflogen. Die Besucher fühlten sich sichtlich wohl - was will ein guter Gastgeber mehr?

Der als Schiffskapitän verkleidete Wolfgang Leeser lobte schon nach wenigen Minuten die gute Stimmung in der Halle. Denn die ist für ihn am wichtigsten. "Wenn alle gut drauf sind und sich verstehen, dann macht’s erst richtig Spaß." Der "Vereinsmensch", wie er sich selbst nennt, feiert seit 20 Jahren Karneval.

Durch ehemalige Chorfreunde fand er seinen Platz in der Karnevalsgesellschaft Solingen. Den Bunten Abend besuchte Leeser, der während der fünften Jahreszeit nur wenige Möglichkeiten auslässt, närrisch zu feiern, spontan. "Die Karnevalszeit beginnt für mich im November und hört erst Aschermittwoch wieder auf", stellt er klar.

Orientalische Neugierde auf das bunte Treiben

Orientalisch verkleidet hat sich Cornelia Kowalewski unter das Karnevalsvolk gemischt. "Ich habe in der Zeitung von dem Abend gelesen und bin neugierig geworden", sagt sie. Als Teenager war sie Mitglied in einem Karnevalsverein. Mittlerweile ist ihr närrisches Treiben jedoch ausgedünnt. "Wir gehen auf ein oder zwei Abendveranstaltungen und nehmen natürlich an Zügen teil. Das reicht uns dann aber auch", so Kowalewski.

In einem Punkt sind Vollzeit-Jeck und Ab-und-zu-Karnevalistin einig: Wenn die fünfte Jahreszeit im nächsten Jahr beginnt, sind sie wieder mitten im Geschehen. Mal häufiger, mal seltener.

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