Erkrather verbrachte eine Nacht auf der A3.

Erkrath/Marktheidenfeld. Es war die Nacht der Thermoskannen und kalten Füße: Als sich in der Nacht zu Mittwoch auf der Autobahn A3, Richtung Würzburg, im Bereich Marktheidenfeld 30 Lastwagen auf vereister Fahrbahn quer stellten, ging nichts mehr. Der Stillstand war derart unverrückbar, dass viele Autofahrer die eiskalte Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen mussten.

Erst nachdem Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks die Lastwagen von der Fahrbahn geschleppt hatten, rollte der Verkehr wieder. Auch für Frank Gläser. Der Lastzug des Fahrers aus Erkrath war der letzte, der am Mittwochmorgen aus der Eisfalle befreit wurde.

Gläser wollte seinen Gefahrguttransporter, der Klebstoffe geladen hatte, an der Raststätte Rohrbrunn parken. Dabei rutschte der Lastwagen über eine Eisplatte in einen Graben neben der Leitplanke - und hing fest.

Seine Reifen seien völlig in Ordnung, so Gläser. Er habe die Autobahn lediglich verlassen wollen, weil Gefahrgut bei dem Schneechaos vom Dienstagabend nicht auf Schnellstraßen rollen dürfe. aram

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