Vor 400 Besuchern und nach sechs Wochen Proben führten Kinder der Evangelischen Freikirche das biblische Stück auf.

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60 Kinder führten das Musical über „Noah und seine coole Arche“ in den Räumen der Freikirche auf.

60 Kinder führten das Musical über „Noah und seine coole Arche“ in den Räumen der Freikirche auf.

Dirk Thomé

60 Kinder führten das Musical über „Noah und seine coole Arche“ in den Räumen der Freikirche auf.

Erkrath. Nach sechs Wochen Proben war es am Wochenende endlich soweit: 60 Kinder der Evangelischen Freikirche im Alter zwischen acht und 13 Jahren führten mit der Unterstützung von 30 Ehrenamtlichen und vielen weiteren Helfern das Kindermusical "Noah und seine coole Arche" auf.

Das Stück erzählt die biblische Geschichte von Noah. Dieser baute für seine Familie und jeweils für ein Paar einer Tiergattung eine Arche und rettete sie somit vor einer von Gott heraufbeschworenen Sintflut. "Wir haben bei der Wahl des Stücks zwar Wert auf den christlichen Hintergrund gelegt, aber es ist uns noch viel wichtiger gewesen, dass die Kinder Spaß haben und hier ihre eigenen Fähigkeiten besser entfalten können", sagte Timo Pickardt, Leiter des Musicalprojekts.

Ihr Können und ihren Spaß bewiesen die jungen Schauspieler mit den Tanz-, Gesang- und Theatereinlagen, die von den 400Gästen, die in die Gemeinderäume an der Heinrich-Hertz-Straße gekommen waren, mit tosendem Applaus belohnt wurden.

"Es ist einfach schön zu sehen, wie viel Freude es den Kindern bereitet, auf der Bühne zu stehen und wie stolz und selbstbewusst sie am Ende des Stückes sind", sagt Ulrike Metz, Mutter von vier Kindern, die in diesem Jahr an dem Musical teilgenommen haben.

"Und selbst ich kann die Lieder jetzt auswendig mitsingen. Die laufen bei uns zu Hause hoch und runter", erzählte die 45-Jährige lachend. "Ich musste kein einziges Mal drängen, dass die Kinder ihre Texte lernen. Das ging alles von ganz alleine."

Joel, der Kuh, hat das Melken besonders gut gefallen

Die Aufführung verlief ohne jede kleine oder größere Panne, die jungen Schauspieler meisterten ihre Aufgaben souverän. "Ich war nur ein bisschen nervös am Anfang. Aber es hat Spaß gemacht, besonders als ich gemolken wurde", erzählt der sichtlich stolze Joel, der in dem Stück eine Kuh gespielt hat.

Das mit Spenden finanzierte Projekt soll auch im kommenden Jahr einstudiert werden, um Kindern erneut die Möglichkeit zu geben, Kirche und Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe positiv zu erleben.

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