finanzen Die Grünen beraten den Haushalt – und legen eine Spar- und Investitionsliste vor.

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Wenn es nach den Grünen geht, wird kein Cent in die Umgestaltung des Bavierparks investiert.

Wenn es nach den Grünen geht, wird kein Cent in die Umgestaltung des Bavierparks investiert.

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Wenn es nach den Grünen geht, wird kein Cent in die Umgestaltung des Bavierparks investiert.

Erkrath. Der Bildungsbereich, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Umweltbereich sind für die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Punkte im städtischen Haushalt 2010, bei denen nicht gespart werden sollte. Auf ihrer öffentlichen Haushaltsplanberatung am Sonntag im Kaiserhof sprachen sich die Politiker trotz der schwierigen Haushaltssituation gegen "unverantwortliche Kürzungen" in diesen Bereichen aus.

"Wir müssen weiterhin in Bildung und den Ausbau der Betreuung für Kinder investieren und Einrichtungen wie zum Beispiel Stadtbücherei, Jugendmusikschule oder das Stellarium im Bürgerhaus Hochdahl erhalten", sagte Fraktionsvorsitzender Reinhard Knitsch.

So solle zum Beispiel die Ausstattung mit Spiel- und Beschäftigungsmaterialien in den neun städtischen Kindertagesstätten durch eine moderate Erhöhung der Mittel verbessert werden. Die Büchereien sollen 8000 Euro zusätzlich für die Anschaffung von Medien erhalten. Streichungen der Zuschüsse für die Jugendarbeit in den Sportvereinen werden grundsätzlich abgelehnt.

Grüne fordern Sanierungskonzept für die öffentlichen Gebäude

Sparen will die Fraktion unter anderem durch die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für die öffentlichen Gebäude der Stadt. Knitsch: "Dieses Konzept ist erforderlich, um Energiesparpotenziale zu ermitteln und somit einen Beitrag zum Klimaschutz wie auch zur Reduzierung der städtischen Energiekosten zu erreichen."

Einsparvorschläge müssten bei den Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen und im Rat sachlich diskutiert werden. Die Grünen sehen unter anderem ein Sparpotenzial von mindestens 200 000 Euro bei der Umgestaltung des Bavierparks, die in der Vergangenheit von Bürgermeister Arno Werner und der Mehrheit von CDU und FDP gefordert worden war. Red

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