Am Samstag feierten Narren ausgelassen zum tollen Programm in der Stadthalle.

Eisbrecher aus Monheim: Die Marienburggarde brachte Stimmung in die Stadthalle, an der am Samstag der bunte Abend gefeiert wurde.
Eisbrecher aus Monheim: Die Marienburggarde brachte Stimmung in die Stadthalle, an der am Samstag der bunte Abend gefeiert wurde.

Eisbrecher aus Monheim: Die Marienburggarde brachte Stimmung in die Stadthalle, an der am Samstag der bunte Abend gefeiert wurde.

Dirk Thomé

Eisbrecher aus Monheim: Die Marienburggarde brachte Stimmung in die Stadthalle, an der am Samstag der bunte Abend gefeiert wurde.

Erkrath. Der bunte Abend der Großen Erkrather Karnevalsgesellschaft ist für die Marienburg-Garde aus Monheim die mittlere Station des Abends. Vor dem Auftritt bleibt Zeit für ein Bierchen im Foyer. "Wir kommen von der Damensitzung in Langenfeld", erzählt Gardist Michael Nagy. Das war ein rappelvoller Hexenkessel, und die Garde war der letzte Programmpunkt: "Hinterher haben wir nachgezählt, ob die keinen von uns da behalten haben."

140 Sonnenblumen, Kosaken und andere Kostümierte in der Stadthalle

In Erkrath geht es moderater zu. Der Einmarsch führt Garde und Tanzgruppe in die locker bestuhlte Stadthalle. Rund 140 Narren, kostümiert als Sonnenblumen, Kosaken, Unterweltler und vieles mehr sind an ihren Tischen aufgestanden. Klatschend bereiten sie einen Empfang für ihre Gäste.

Die Begeisterung ist steigerungsfähig, und die Marienburger legen sich ins Zeug. Die Tänzer haben ein temporeiches Programm aus Flamenco-Pop und lateinamerikanischem Showtanz einstudiert. Zur Zugabe mit Liedern der Gruppe "Pur" ist der Begeisterungspunkt erreicht, da singt der Saal mit. Ausmarsch für die Grün-Weißen und weiter geht es mit dem bunten Abend.

"Bunter Abend - das heißt viel tanzen und karnevalistische Höhepunkte", moderiert Johann Gisa, Präsident der Großen Erkrather. Das Tanzen wird im Lauf des Abends mehr. Zur Party-Musik der "Hochhaus Oldie Band" aus Hilden füllt sich der Raum vor der Bühne mit Paaren, die sich Disco-Fox zutrauen oder sich im Walzer-Schritt drehen.

"Den Spaß muss man sich selbst machen - wie immer im Karneval", sagt Angelika Voges, Ehrensenatorin der "Letzten Hänger". Die Karnevalsgesellschaft ist mit einem Tisch im Saal vertreten, ebenso wie Vorstandsmitglieder der St. Sebastianus Bruderschaft und der Heimatvereine. Die Unterbacher Jecken wären hier, hätten sie nicht selbst Sitzung. Das ist ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Vereinen.

Sponsorengelder ermöglichen den Auftritt der Schlagersängerin

Die Große Erkrather Karnevals Gesellschaft von 1994 hat 26 aktive Mitglieder, sechs passive Förderer und 14 Ehrenmitglieder.

Zwei Veranstaltungen pro Session organisiert die Große Erkrather: den Kinderkarneval (vor einer Woche) und den bunten Abend.

Nach dieser Session wird die Große Erkrather ins Comitee Düsseldorfer Carneval aufgenommen.

Der diesjährige Orden der Großen Erkrather zeigt mit dem "Neanderthaler" eine bekannte Persönlichkeit. Vorjahresmotiv war die katholische Kirche St. Johannes.

Der nächste wichtige Termin ist die Teilnahme am Umzug am Samstag, 6. Februar.

Die Höhepunkte sind, wie versprochen, über den Abend verteilt. Das Hildener Prinzenpaar, Markus I. und Simone I., mit Gefolge statten ihren Besuch ab. Guggemusik aus Mainz, wild geschminkt, bläst mit Charts-Stücken auf Posaunen und Trommeln den Saal durch. Die Schlagersängerin Astrid Breck kommt aus Oberbayern in die Stadthalle gereist - Sponsorengelder haben es ermöglicht.

Der krönende Abschluss des Abends ist der Auftritt der Tanzgarde der KaKaJu, der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend. Die Düsseldorfer bieten Gardetanz und Showtanz vom Feinsten, ernten mit ihrem schwungvollen Programm jubelnden Beifall und Rufe nach Zugaben.

Otto Klement, zweiter Vorsitzender der Großen Erkrather, ist zufrieden: "Die Leute sollen nach Hause gehen mit der Einstellung: Da geh’ ich wieder hin."

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