Die evangelische Gemeinde feierte rund um das Paul-Schneider-Haus ihr diesjähriges Gemeindefest. Für Jung und Alt gab es jede Menge zu erleben.

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Auf dem Gemeindefest wurde für den vierjährigen Tom ein Wunsch erfüllt: einmal auf einem großen Motorrad sitzen. Seine ältere Schwester (7) setzte sich gleich mit auf die Maschine.

Auf dem Gemeindefest wurde für den vierjährigen Tom ein Wunsch erfüllt: einmal auf einem großen Motorrad sitzen. Seine ältere Schwester (7) setzte sich gleich mit auf die Maschine.

Anna Schwartz

Auf dem Gemeindefest wurde für den vierjährigen Tom ein Wunsch erfüllt: einmal auf einem großen Motorrad sitzen. Seine ältere Schwester (7) setzte sich gleich mit auf die Maschine.

Hochdahl. Unverschämt schönes Wetter in Hochdahl, wer hätte das nach der langen trostlosen Zeit gedacht? Gefühlte 35 Grad, blauer Himmel, also die besten Voraussetzungen für das Gemeindefest. "Damit ihr Hoffnung habt", war die Veranstaltung rund um das Paul-Schneider-Haus überschrieben. Und mit einem so strahlend schönen Sommertag durften die Veranstalter um Pastor Andreas Müller durchaus annehmen, viele Besucher begrüßen zu können.

Beste Unterhaltung mit musikalischen Appetithäppchen

Und sie täuschten sich nicht. Das Rahmenprogramm war abwechslungsreich und unterhielt mit dem CVJM-Posaunenchor unter der Leitung Martin Keims und dem Kinderchor, geleitet von Ben-David Ungermann, mit musikalischen Appetithäppchen. Auf dem Markt der Möglichkeiten konnten Utensilien im Eine-Welt-Laden gekauft oder Infos über die Johanniter gesammelt werden, im Quiz ging es um Allgemeinwissen. "Was mag wohl die Königin der Instrumente sein?", fragte sich Greta (8), und abschließend unterhielt Manfred Siebald mit "Liedern, Gedanken und Worten." Ob in der Cafeteria, in der die kühlen Getränken fast noch besser liefen als die von Gemeindemitgliedern selbst gebackenen Obst- und Trockenkuchen, oder auf den langen Bierbänken im Sonnenschein: Das Kirchenfest war ein fröhliches "Hallo".

"Hier haben wir Zeit, mal in Ruhe zu klönen."

Hannelore Meiert

Hannelore und Horst Meiert saßen mit den Nachbarn zusammen, "um endlich mal ungestört zu klönen", Anke und Frank Gehrke hatten Tochter Nina (4) an der Rollenrutsche abgegeben und genossen nun Bratwurst und Salat in der Abendsonne. "Herrlich!", lautete ihr Kommentar zur Veranstaltung.

Ob Kletterei oder Fußballparcours - orange-farbene Schilder wiesen den Weg zu verschiedenen Veranstaltungen, so auch zur großen Ausstellung. Wo zur Festeröffnung mittags um 14 Uhr der Familiengottesdienst mit Liedern wie "Zueinander - füreinander" und "Meine Hoffnung und meine Freude" gehalten wurde, hatte die vier Personen starke Jury um Henriette Astor und Maike Utke die Qual der Wahl, aus insgesamt 191 Bildern zum Thema "Hoffnung" die Preisträger zu ermitteln: Sascha (6), Alina (6), Jonas-Alexander (6), Angelina (8), Justin (8), Makodina (7), Katharina (9), Anna-Victoria (9), Benjamin (10), Marcel (11), Lena-Rebecca (11) und Lara (11) durften sich über ein T-Shirt freuen, auf das ihr jeweiliges Siegerbild gedruckt war.

Der Erlös des Gemeindefestes ist für ein Projekt bei der Umgestaltung des Außengebäudes der evangelischen Kindertageseinrichtung Schulstraße bestimmt. Es soll ein kleines Amphietheater hinter dem Kindergarten entstehen.

47 von den 191 Bildern haben Kita-Kinder gemalt, 45 sind das kreative Ergebnis sechs bis achtjähriger Grundschüler, 73 haben sich Grundschüler im Alter von neuen bis elf erdacht und die restlichen 26 Bilder stammen von Kindern bis 12 Jahren weiterführender Schulen. Die Mütter bekamen eine entsprechende Waschanleitung für das Textil dazu, und so machten viele Festbesucher an diesem ereignisreichen Tag einen zufriedenen Eindruck.

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