Die Filialen in Erkrath und Mettmann fallen den Sparmaßnahmen des Unternehmens zum Opfer.

Als Karstadt 2007 in Hertie umbenannt wurde, gab es noch Optimismus und eine große Feier mit Bürgermeister und Dudelsackspieler. Für die Stadt ist der Verlust von Hertie ein harter Schlag.
Als Karstadt 2007 in Hertie umbenannt wurde, gab es noch Optimismus und eine große Feier mit Bürgermeister und Dudelsackspieler. Für die Stadt ist der Verlust von Hertie ein harter Schlag.

Als Karstadt 2007 in Hertie umbenannt wurde, gab es noch Optimismus und eine große Feier mit Bürgermeister und Dudelsackspieler. Für die Stadt ist der Verlust von Hertie ein harter Schlag.

Dirk Thomé

Als Karstadt 2007 in Hertie umbenannt wurde, gab es noch Optimismus und eine große Feier mit Bürgermeister und Dudelsackspieler. Für die Stadt ist der Verlust von Hertie ein harter Schlag.

Erkrath. Die Zeit der Ungewissheit hat ein Ende: Die Erkrather Hertie-Filiale wird schließen. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Schon bis Ende März soll der Betrieb abgewickelt werden.Die Mitarbeiter erfuhren bei einer Betriebsversammlung am Abend von der Schließung.

Die Erkrather Niederlassung ist nur eines von zwölf nordrhein-westwälischen Warenhäusern auf der Abschussliste. Auch die Filiale in Mettmann wird den Betrieb bis Ende März einstellen.

Allein in Erkrath sind rund 20 Vollzeitbeschäftigte von der Schließung betroffen, insgesamt werden landesweit etwa 250 Hertie-Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren.

Hertie befindet sich schon länger in finanzieller Schieflage und hatte im Juli 2008 Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen unterhält zurzeit 73 Standorte in Deutschland und beschäftigt etwa 4800 Menschen. sn

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer