Hertie: Die Erkrather Filiale wird am 7. März geschlossen. Die Stadt verhandelt mit Interessenten, die in die Räume einziehen wollen.

Erkrath. Freitag, der 13. - das ist für die 16 Mitarbeiter der Hertie-Filiale an der Bongardstraße garantiert ein schwarzer Tag. Dann nämlich beginnt der Ausverkauf aller Waren. Am 7. März wird die Filiale geschlossen. Den Mitarbeitern droht die Arbeitslosigkeit. Die beiden Auszubildenden haben noch keine neue Lehrstelle gefunden. Geschäftsführer Detlef Kalus bleibt auch in den letzten Tagen ganz Profi und spricht von "deutlichen Preisnachlässen". Deren genaue Höhe sei allerdings noch nicht bekannt.

Währenddessen ist die Verwaltung weiterhin bemüht, so schnell wie möglich einen Nachfolger zu finden, der in das Gebäude einzieht. "Es gibt sehr vielversprechende Verhandlungen mit zwei Interessenten", sagte Kämmerer Heribert Schiefer am Dienstag. Bürgermeister Arno Werner und er stünden außerdem in Kontakt mit dem Immobilienmakler Atisreal, den der britische Investor beauftragt hat, die Filialgebäude zu verkaufen.

Christoph Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Atisreal, versicherte am Dienstag auf Nachfrage, auch sein Unternehmen habe kein Interesse daran, "dass da ein Billigheimer einzieht". Ein möglicher künftiger Betreiber ist  der bisherige Chef des Rewe-Marktes in Erkrath-Unterfeldhaus, mit dem Gespräche geführt werden.

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