Auf seine Freunde kann der TuS Erkrath sich verlassen. Deshalb fiel sein diesjähriges Sommerfest trotz schlechten Wetters nicht ins Wasser.

Dustin beschirmt Chiara (vorn), Klara (r.) und Jamie (l). Dustins Vater, Ulli Feyerabend, hilft beim Rodeln.
Dustin beschirmt Chiara (vorn), Klara (r.) und Jamie (l). Dustins Vater, Ulli Feyerabend, hilft beim Rodeln.

Dustin beschirmt Chiara (vorn), Klara (r.) und Jamie (l). Dustins Vater, Ulli Feyerabend, hilft beim Rodeln.

Dirk Thomé

Dustin beschirmt Chiara (vorn), Klara (r.) und Jamie (l). Dustins Vater, Ulli Feyerabend, hilft beim Rodeln.

Erkrath. Ein Sommerfest kann auch bei herbstlichem Wetter Spaß machen. Das bewies am Samstag der TuS Erkrath bei seiner jährlichen Veranstaltung im Toni-Turek-Stadion an der Freiheitsstraße.

Statt Schweißgeruch zog der Duft von Gegrilltem über den Rasenplatz. Die Mitglieder und Freunde des Sportvereins rückten unter den Pavillons zusammen, um trotz Regenschauer ein kühles Bier und Gutes vom Grill zu genießen.

Kinder und Eltern haben Spaß, auch wenn die Sonne nicht scheint

Ab 15 Uhr standen die jungen Besucher im Mittelpunkt des Festes. Auf dem Fußballplatz warteten zahlreiche Stände auf die Kinder - dank großer Schirme trotzten auch diese Attraktionen dem schlechten Wetter. "Am besten ist das Bob-Fahren", meinte die fünfjährige Elisa und steuerte mit dem Schlitten in der einen und dem Vater an der anderen Hand zum wiederholten Mal die Rutsche an. "Ich darf zwar nicht mitfahren, aber anschieben", sagt Vater Heino Roth. "Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielt, ist es ein gelungenes Fest. Meine Tochter hat einen Riesenspaß."

Auch die Hüpfburg, Geschicklichkeitsspiele oder das Dosenwerfen erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Kleinsten - schließlich versprachen die Stände nicht nur Kurzweil, sondern auch kleine Preise in Form von Süßigkeiten.

Mitglieder und Freunde des Vereins stellten das Fest auf die Beine

Der größte Andrang herrschte jedoch am Stand von Melanie Burbulla. Unter den geschickten Händen der Kinder entstanden dort in kurzer Zeit bunte Bälle aus Filz. "Wir benutzen gekämmte und gefärbte Schafswolle. Sie wird in heißer Seifenlauge gerieben und zu einer Kugel geformt", erklärte Burbulla das Vorgehen. Anschließend trocknen die kleinen Kunstwerke an der Luft.

"Es ist schon etwas weniger los als im letzten Jahr. Aber wir lassen uns den Spaß nicht verderben. Wenn es jetzt trocken bleibt, kommen sicher noch einige Besucher mehr", zeigte sich Susanne Reichel-Schlüter zuversichtlich.

"Wir haben das Fest mit rund 20 Helfern auf die Beine gestellt, darunter nicht nur Mitglieder, sondern auch Freunde des TuS. Es war sehr viel Handarbeit, vor allem das Warten und Aufbauen der Spielgeräte", erzählte die Beisitzerin des Vereins über die Organisation der Traditionsveranstaltung. Bis 18 Uhr konnten sich die Kinder an den Spielgeräten austoben. "Danach geht es weiter mit Musik, Tanz und einer Tombola", so Reichel-Schlüter.

Der Turn- und Sportverein Erkrath besteht seit 1930 und bietet in mehr als 30 Abteilung Sportarten von Fechten über Aqua-Aerobic und Tanzen bis hin zum Skaterhockey an. Am Samstag fand das jährliche Sommerfest des Vereins im Toni-Turek-Stadion statt.

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