Die Stadt lockt für die kommende Spielzeit mit Stücken, die ein volles Haus versprechen.

Als Film mit Heinz Rühmann verspricht die Komödie „Feuerzangenbowle“ auch als Theaterstück beste Unterhaltung. Aufgeführt wird sie am 8. Dezember.
Als Film mit Heinz Rühmann verspricht die Komödie „Feuerzangenbowle“ auch als Theaterstück beste Unterhaltung. Aufgeführt wird sie am 8. Dezember.

Als Film mit Heinz Rühmann verspricht die Komödie „Feuerzangenbowle“ auch als Theaterstück beste Unterhaltung. Aufgeführt wird sie am 8. Dezember.

Kulturamt

Als Film mit Heinz Rühmann verspricht die Komödie „Feuerzangenbowle“ auch als Theaterstück beste Unterhaltung. Aufgeführt wird sie am 8. Dezember.

Erkrath. Die Argumente für einen entspannten Theaterabend in Erkrath sprechen für sich: zivile Preise, kostenloser Garderobenservice, nahe gelegene und gebührenfreie Parkplätze, unkomplizierter Kartenservice mit Versand nach Hause sowie eine feste Sitzplatzreservierung.

Acht Vorstellungen hat die Stadt Erkrath im vergangenen Jahr in der Stadthalle auf die Bühne gebracht, genauso viele werden es auch in der kommenden Theatersaison sein, die Ende September mit der Komödie "Keinohrhasen" beginnt. Das Stück wird in Anlehnung an den mehrfach ausgezeichneten Erfolgsfilm von Til Schweiger und Annika Decker inszeniert und verspricht ein volles Haus.

Über die Besucherzahl entscheidet die Qualität der Stücke

Denn ob in der Stadthalle alle 614 Stühle an einem der Theaterabende besetzt sind, hängt entscheidend vom Stück hab. "Beim letzten Termin in der der vergangenen Saison war der Saal restlos ausverkauft", sagt Nicole Hüskes vom Kulturamt. Das war "Die "Hochzeitsreise" mit dem bekannten Schauspieler Herbert Herrmann.

Die Auswahl dessen, was in Erkrath gezeigt wird, trifft Schul- und Kulturamtsleiter Ulrich Schwab-Bachmann.

Und weil vor allem Klassiker und bekannte Schauspieler für einen steigenden Kartenverkauf sorgen, wird Ende Oktober der Kabarett- und Comedystar Kalle Pohl in der Komödie "Denn Sie wissen nicht, was sie erben" ebenso zu sehen sein, wie im November Barbara Schöne und Hannelore Cremer in dem Kriminalstück "Agatha Christie’s Hobby ist Mord".

In der vergangenen Theatersaison kamen insgesamt 3.554 Besucher zu den acht Vorstellungen. Pro Stück sind ungefähr 300 Abonnenten dabei.

In der Saison werden folgende Stücke jeweils um 20 Uhr in der Stadthalle an der Neanderstraße aufgeführt:

Mittwoch, 29. September, "Keinohrhasen" mit Florian Kogan, Tim Niebuhr und Uta Krüger

Mittwoch, 27. Oktober, "Denn sie wissen nicht, was sie erben" mit Kalle Pohl

Mittwoch, 17. November, "Agatha Christie’s Hobby ist Mord" mit Barbara Schöne und Hannelore Cremer

Mittwoch, 8. Dezember, "Feuerzangenbowle"

Mittwoch, 26. Januar 2011, "Toutou" mit Michaela May und Günther Maria Halmer

Mittwoch, 16. Februar 2011, "Männerhort" mit Thorsten Münchow und Sebastian Goder

Mittwoch, 30. März 2011, "Nie wieder arbeiten" mit Tanja Schuman und Silvia Seidel

Freitag, 6. Mai, "Suche impotenten Mann fürs Leben" mit Sabine Menne.

Tickets können ab sofort einzeln oder im Paket (8er-, 6er- und Schnupperabos für die ersten oder letzten vier Vorstellungen) im Kulturamt der Stadt Erkrath, Zimmer 12 oder 13, Bahnstraße 16, E-Mail: kultur@erkrath.de reserviert werden. Die Karten werden auch nach Hause geschickt. Darüber hinaus helfen die Mitarbeiter bei der Auswahl der passenden Plätze, zu den Inhalten der Stücken und zu anderen offenen Fragen.

Passend zur Weihnachtszeit wird Anfang Dezember die bekannte, einst mit Heinz Rühmann verfilmte, Komödie "Feuerzangenbowle" inszeniert.

"Die Preise haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert", versichert Nicole Hüskes. Die Einzelkarten - die für die ersten vier Stücke bereits erhältlich sind (siehe Kasten) - kosten nach wie vor zwischen 14 und 18 Euro - ja nach Kategorie des Sitzplatzes.

436 Abonnenten sahen 2009 alle acht Aufführungen

Und auch die Besucherzahlen waren in den vergangenen Jahren konstant. "Wir verkaufen immer um die 400 Theaterabonnements", sagt die Mitarbeiterin im Kulturamt. Hinzu komme der Einzelverkauf. 2009 gab es exakt 436 Abonnenten, davon wollten 166 alle acht Aufführungen sehen, 120 beschränkten sich auf sechs, weitere 150 auf vier Stücke.

115.000 Euro stehen dem Kulturamt für Veranstaltungen zur Verfügung, zu denen neben den Theateraufführungen auch sieben Kabarettabende und fünf Nachmittage für Kinder (Theater und ähnliches).

Seit 2004 muss die Stadt in diesem Bereich kostendeckend arbeiten und "unterm Strich schaffen wir das auch", sagt Nicole Hüskes. "Wir geben in der Regel 100.000 Euro, davon 65.000 Euro für die Theatervorstellungen aus. Dieses Geld nehmen wir durch die Eintrittsgelder wieder ein."

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