Der S-Bahnhaltpunkt wird als einer von neun kleinen Bahnhöfen im Land bis Ende 2011 modernisiert.

Erkrath. 300 Millionen Euro für Deutschland, 38 Millionen Euro für Nordrhein-Westfalen - und eine noch nicht genau bekannte Summe davon für Erkrath. Die Finanzspritzen des Bundes zur Stärkung der Wirtschaft haben die Bahn erreicht.

Und die bestätigte am Freitag, in den S-Bahnhof Alt-Erkrath als einen von neun kleineren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen investieren zu wollen. "Die genaue Summe ist noch nicht bekannt", sagte Bahn-Sprecher Gerd Felser auf Nachfrage.

Er weiß jedoch, was in Erkrath geplant ist: Bis Ende 2010 sollen die Sicherheit, der Wetterschutz und der Zugang verbessert werden. Bis Ende 2011 folgen Arbeiten am Erscheinungsbild. "Dazu gehören neue Bahnsteige und Unterführungen", so Felser.

Zugangsoptimierung meint den Bau von Rampen und Aufzügen

Die Optimierung des "Zugangs" meint den Bau von Rampen und Aufzügen oder deren Erneuerung. "Was genau da jetzt für Erkrath in Frage kommt, kann ich noch nicht sagen", so Felser. Einzelheiten wisse er in der kommenden Woche.

Zur Verbesserung des Wetterschutzes gehört der Bau von Unterstellmöglichkeiten oder eines komplett neuen Daches, mit Sicherheit ist die Installation neuer Beleuchtungsanlagen gemeint.

Wenn all diese Pläne in die Realität umgesetzt werden, dürfte der Haltepunkt an der Bahnstraße, dessen Vorplatz zurzeit saniert wird, zu den Vorzeigeobjekten gehören.

Der Umbaun des alten Bahnhofsgebäudes durch Katja Bander in Café und Wohnungen ist weit fortgeschritten. Über einem Eröffnungstermin hüllt sich die Unternehmerin in Schweigen.

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