Rund um den Lambertusturm warten liebevoll geschmückte Buden auf die Besucher.

Einmal Blotschemarkt ist in der Adventszeit für viele Besucher Tradition. Und der erste Glühwein schmeckt am besten.
Einmal Blotschemarkt ist in der Adventszeit für viele Besucher Tradition. Und der erste Glühwein schmeckt am besten.

Einmal Blotschemarkt ist in der Adventszeit für viele Besucher Tradition. Und der erste Glühwein schmeckt am besten.

Dietrich Janicki

Einmal Blotschemarkt ist in der Adventszeit für viele Besucher Tradition. Und der erste Glühwein schmeckt am besten.

Mettmann. Zum Eröffnungswochenende war sie wieder da: Die unvergleichliche besondere Blotschenmarkt-Stimmung war auch bei der 45. Auflage dieses bezaubernden Weihnachtsmarktes wieder zu spüren. Die Mettmanner und viele Besucher aus der Region sowie einer Delegation aus der französischen Partnerstadt Laval schätzen das Flair eines der ältesten und schönsten Weihnachtsmärkte in NRW.

Es schlängelte sich vor allem an den Abenden eine Menschentraube „rong öm de aule Kerk“. Die vielen Besucher waren vom stilvollen Ambiente des vorweihnachtlichen Marktes, den geschmackvoll eingerichteten Buden und der Lichterpracht fasziniert. Sie genossen das Gemisch aus dem Duft eines Hauches von Glühwein, Punsch sowie des vielfältigen kulinarischen Angebots, der über den historischen Marktplatz wehte.

„Ich kenne viele Weihnachtsmärkte, aber dieser Blotschenmarkt übertrifft von der Atmosphäre und der Stimmung her alle bei weitem“, sagte Ludwig Burgsmüller, der beim Sponsor Rhenag in leitender Funktion tätig ist. Da er bald in den Ruhestand geht, war er in offizieller Funktion das letzte Mal bei der Eröffnung dabei und wurde für sein Engagement von Vereinsvertretern geehrt. „Ich werde auch als Pensionär von Bonn anreisen und diesen herrlichen Weihnachtsmarkt besuchen“, versprach Burgsmüller.

Heißer Apfelstrudelpunsch wurde zum Geheimtipp

Mit einigen Bekannten drehte er später seine Runden um den Markt, lauschte der Musik der Oldie-Band „Just 2 Boy`s“ und war vor allem vom „Schneebällchen“ und dem heißen „Apfelstrudelpunsch“ begeistert. Der Apfelstrudelpunsch wurde schnell zum heißen Tipp für die Besucher. Ihn gibt es beim Stand Hüttenzauber, der in diesem Jahr neue Betreiber hat. Werner Kuhndörfer und Roland Bruch sind die Inhaber, die dort österreichische Spezialitäten wie den Jagertee oder den Himbeerli, ein Getränk mit Himbeergeist, anbieten. „Es war eine gute Entscheidung, diesen Stand zu übernehmen“, sagte Werner Kundörfer, der vor sieben Jahren aus Niederbayern ins Neanderland gezogen ist. Er lobte besonders Judith Ballaschk, das fleißige Lieschen aus dem Blotschenmarkt-Team. Sie hat uns als neue Standbetreiber bei den organisatorischen Fragen sehr geholfen.

Schulklassen schmückten insgesamt 38 Tannenbäume

Organisationschef Peter Ratajczak und Jens-Christian Holtgreve vom Vorstand des Blotschenmarkt-Ausrichters Mettmann-Impulse waren mit dem Verlauf des ersten Wochenendes recht zufrieden und freuten sich darüber, dass alles gut geklappt hat. Ein besonderes Lob von Peter Ratajczak erhielt Solveig Clausen, die im Blotschenmarkt-Team für die Weihnachtsbauschmuck-Aktion verantwortlich ist. „Es ist mal wieder super, dass es ihr gelungen ist, die Schulklassen zu motivieren, gleich 38 Bäume zu schmücken, die auf dem Weihnachtsmarkt und in der Oberstadt für eine eindrucksvolle Kulisse sorgen.“ Bereits Im Vorfeld hat Solveig Clausen durch viele Gespräche Sponsoren gefunden, die mit ihren Spenden dafür sorgen, dass alle Gruppen einen Preis im Wert von 80 Euro erhalten.

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